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Alexandrien
Die zweitgrösste Stadt Ägyptens, auch bekant als die Perle des Mittelmeeres.
Obwohl Alexandria
nur 225 km von Kairo entfernt ist, unterscheidet es sich durch Ambiente und
kulturelles Erbe doch sehr vom Rest des Landes.
Alexandrien, das von dem grossen Mazedonischen Eroberer (332 A. D.) gegründet wurde, kann stolz auf seinen edlen Ursprung und Geschichte sein, welche zum weiteren Fortschritt und zur menschlichen Zivilisation höchst vorteilhaft gewirkt hat.
Seit Beginn des 3ten Jahrhunderts v. Chr. wurde Alexandrien nicht nur das Zentrum des Handels und die wegen seiner Gebäude schönste Stadt, sondern auch die infolge seiner künstlerischen und wissenschaftlichen Sammlungen berühmt. Während drei Jahrhunderten war sie die reichste und meist bevölkerte Stadt der ganzen Erde.

Das römische Amphitheater
In ptolemäischer Zeit war Das Römische Amphitheater mit Marmorsitzen für 800 Zuschauer, Galerien und Mosaikböden der Park des Gottes Pan, ein Vergnügungspark umgeben von Villen und Bädern. Die hufeisenförmige Gestalt dieses römischen Amphitheaters geht auf eine Reihe von Umbauten zurück, die im 2. und 4. Jh. bei seiner Umwandlung in eine Kirche durchgeführt wurden. In der Nähe befinden sich Überreste zweier Nekropolen aus dem 13./14. Jh. und dem 8./9. Jh.. Die Grabstätten waren in alten, erst kürzlich ausgegrabenen römischen Badeanlagen angelegt worden, die zu den Bedeutendsten ihrer Art zählten.

Nach dem Frühstück besuchen Sie die Pompejus-Säule, die zu Ehren des Kaisers Diocletian errichtet wurde, und ursprünglich zum Serapistempel gehörte. Die Säule ist 26,85 m hoch, mit korinthischen Kapitell und besteht aus rotem Assuan-Granit.. Nahe des Monuments, das seinen Namen von dem irrtümlich hier vermuteten Grab des Pompeius hat, findet man die Überreste römischer Thermen, drei Sphinxstatuen und eine Statue von Ramses II., die aus Heliopolis stammen und zu einem unbekannten Zeitpunkt nach Alexandria gebracht worden sind.

Wardian
Die Nekropolis von Chatby. Die Nekropolis von Chatby, welche der älteste griechische Kirchhof von Alexandrien ist Ende des 4ten, Anfang des 3ten Jahrhunderts v. Chr.) zeigt das Abbild von Gräbern in reinem griechischen Stil.

Die Nekropolis von Anfouchy. Die Necropolis von Aufouchy mit ihren in lebhaften Farben gemalten Mauern zeigt uns ein Beispiel Alexandriner Dekoration, eine Art Ausmeißelung, welche von der Pompejischen Art der Verzierung abweicht.
Kom-el-Choukafa. Die wunderbare und majestätische Grabanlage vom Kom-el-Choukafa mit ihren drei übereinanderliegenden Stockwerken zeigt uns eins der kornischten und zugleich vollendetsten und mit artistischen Formen gemischten Modelle, wo sich religiöse, griechisch-römische, mit ägyptischen Ideen verschmelzen.
Das Serapeura. Die Säule, welche die Sage mit dem Namen des Pompejus zusammenbringt berechtigt ganz zu der Bewunderung, welche die Touristen ihr zollen. Es ist die grösste Monolithsäule, die man bis jetzt kennt (Gesamthöhe 26 Meter 85, der Schaft ist 20 Meter 75 hoch mit einem Durchmesser - von 2 Meter 7$). Um die Säule herum liegen die Ruinen des alten Serapeura, des berühmtem Tempels, der, was Pracht anbetrifft, nur mit dem römischen Kapitol verglichen werden kann.
Das Griechisch-Römische Museum. Das Museum enthält eine Serie von Denkmälern, die dem Besucher eine Idee griechisch-römischer Zivilisation geben können. Neben der sehr interessanten Sammlung griechischer und lateinischer Inschriften sieht man eine grosse Kollektion von Papyri, unter den Skulpturen sind eine Anzahl Porträts von Alexander dem Grossen, der Könige und Königinnen der Familie des Lagides, wie auch mehrerer römischen Kaiser.
Ausser den vielen Modellen von musterhaften Stil gibt es wunderbare Denkmäler einer Schule, die in höchsten Grade das Gefühl der Wirklichkeit erreichte.
Die Sarkophage mit ausgehauenen Blumengewinden aus Marmor und Granit, die eingemeißelten Grabinschriften, die bunten Portraits eingehätzt auf hölzernen Panels, die prächtige Sammlung kleiner Statuen in bemalter Terra Cotta, welche mit den schönsten augenblicklich vorhandenen verglichen werden können, die Grabesurnen, welche noch die Kronen künstlicher Blumen bewahrt haben, machen einen Besuch des griechisch-römischen Museums nicht allein wert und interessant, sondern auch denen unerlässlich, die einem genauen Einblick in die wunderbare Geschichte Ägyptens haben wellen.

Die Moderne Stadt. Viele Ärzte betrachten Ramleh (in der Umgegend von Alexandrien) als eine klimatische Station ersten Ranges. Die Temperatur in der Stadt erreicht im Sommer selten 3o Grad Celsius. Ausserdem machen die Nordwinde und die berühmten Eteius-Winde einen Aufenthalt sogar während der heissen Zeit angenehm.
Ausflug nach Aboukir. Diejenigen Reisenden, welche die Stelle der Nilschlacht zu sehen wünschen, können diesen Platz bequem mit der Kleinbahn erreichen

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