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Ägyptisches PaarImpressionen aus Ägypten der Pharaonen
Der Grabschatz von Tut - Ankh - Amun

Die bedeutendste Sammlung altägyptischer Kultur befindet sich im Ägyptischen Museum von Kairo. Seine Säle vermitteln einen Eindruck davon, wie faszinierend die Überreste des Pharaonenreiches für die ersten Entdecker gewesen sein müssen.

Nachdem  Howard Carter den märchenhaften Grabschatz am 24. November 1922 entdeckt hat, wurde der grösste Teil des Grabes nach Kairo transportiert und in ihrem berühmten Museum ausgestellt.

 


Die Maske von Tutankhamun 

 

Dieses Stück zählt zu den höchsten Errungenschaften menschlichen Kunstschaffens. Die Ausführung der Maske verrät, dass sich viele Stilelemente aus der “ketzerischen” Amarna-Zeit des Ekhnaton in die nachfolgende Zeit  hinübergerettet haben. Es handelt sich hierbei ganz sicherlich um ein recht realitätsgetreues Porträt und stellt somit den König in seinen eigenen Zügen dar. Quervergleiche mit Porträts anderer Personen der gleichen Epoche bestätigen dies. Der Corpus der Maske ist aus starkem Goldblech getrieben; die blauen Streifen des Kopftuches, die Reihen des dargestellten Kragens sind in Einlegetechnik ausgeführt. Geier und Kobra an der Stirn hingegen sind aus massivem Gold gegossen und angelötet. Die Augen des Königs wurden aus Obsidian, einem extrem hartem Naturgestein  geschliffen und eingesetzt; das Weissschimmernde der Augen ist gegossenes Glas. In dieser Maske wurde der verstorbene Kindkönig vollends zu Osiris, verschmolz sein eigenes Gesicht doch unter der Maske mit deren Gold und materialisierte sich dadurch zum “Fleisch der Götter”. Die Technik der Augenausführung verwirrt beim Anblick; die Maske scheint durch ihren Betrachter hindurch auf ein fernes Ziel zu blicken und so ist es wohl auch. So avancierte der seit Jahrtausenden Verstorbene nach der grossen, weltweiten Ausstellungstournee seines Grabschatzes in den siebziger Jahren zum effektivsten Botschafter seines Reiches.

Der zweite Sarkophag von Tutankhamun. Unterschiede in seinen Gesichtseigenschaften lassen vermuten, dass er möglicherweise für jemanden anderen  beabsichtigt war. Der dritte, innerstete Sarkophag vom Pharao Tutankhamun aus purem Gold.  

Er wiegt 110.40 Kg.

 

Dieser Sarg dürfte ohne Übertreibung eine der grössten Mengen Gold in sich vereinigen, die jemals in der Geschichte der Menschheit auf ein einziges Kunstwerk verwandt wurde: der Sarg besteht aus etwa 110 Kilogramm reinen Goldes. Er selbst befand sich in einem äusseren Sarg aus Holz, welcher wiederum in einem Steinsarkophag ruhte. Dieser Innensarg enthielt die in Mumienbinden gehüllten sterblichen Überreste des Herrschers, dessen Gesicht darin mit der oben gezeigten Maske bedeckt gewesen ist. Im Sarg selbst fanden sich verhältnismäßig große Restemengen des letzten Trankopfers aus harzigen Flüssigkeiten.  Dem jungen Herrscher wurden erstaunlich große Mengen Schätze, Vorräte, Möbel und ähnliches in seine jenseitige Welt mitgegeben.

 

Die aus über 5000 Objekten bestehende Grabausstattung dieses jungen, relativ unbedeutenden Pharaos wirft allerdings auch eine  weitere Frage auf: Wie mag erst der Grabschatz eins so mächtigen Pharaos wie Ramses II ausgesehen haben? 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schätze von Tut Ankh Amun in Kairo Museum

 

Hölzerne Statue von Tutankhamun 

 


 


Der Sarg von Tutankhamun


 Beerdigungs-Schrein von Tutankhamun 

 


 Der canopic Schrein 

 


Grossaufnahme des canopic Schreins 

Canopic Kasten (gebraucht, um die innerlichen Organe aus dem Körper von Tutankhamun zu versorgen)

 

Grossaufnahme der Stöpsel für jede von den vier Abteilungen des canopic Kastens

 


Hölzerne Statue von Anubis

 


Der Thron von Tut Ankh Amun 


Altes ägyptisches Brettspiel genannt "Senet" 

 

Corselet

Der Gott Amun-Re erhält Tutankhamun

Ein Detail von einem grossen Mieder  gefunden unter Möbeln in Grab von Tutankhamun. 

Zusammengesetzt aus Gold, Glasteig, Elfenbein und Karneol. 

Dieses meisterliche Schmuckstück wurde auf der Mumie von Tutankhamun gefunden.

 


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