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Das milde Klima - besonders während des Winters macht aus dieser Region einen hervorragenden Erholungsort nach einem lehrreichen Besuchsprogramm. An den Nilufern sind elegante und
luxuriöse Hotels entstanden. Zahlreiche Schiffe
für Kreuzfahrten auf dem Nil legen hier für einige Tage an, um die Besichtigung der wunderschönen und geschichtsträchtigen
Umgebung zu
ermöglichen, und schliesslich ist Assuan Ausgangspunkt
für Ausflüge nach Hier sollte man sich genug Zeit nehmen, um einfach ein wenig herum- zuschlendern, an der Uferpromenade spazieren zu gehen oder auf einer Segelboot an den Inseln vorbeizusegeln.
Am Abend scheint Assuan in ein violettes Licht getaucht, wobei die lautlosen über das Wasser gleitenden Feluken mit ihren grossen Segeln wie funkelnde Punkte auf dem Fluss erscheinen. Besonders reizvoll ist eine Bootsfahrt auf dem Nil mit einer traditionellen Felukke. Dabei kann man zum Beispiel am Ufer von der Insel Elephantine die Hauptstadt des 1. oberägyptischen Gaues, das berühmte Nilometer sehen. Hier wurde der Wasserstand des Nils bei Eintreten der Flut gemessen. Unvollendeter Obelisk
Ein Dorado für Pflanzenfreunde und -kenner, ein Blütenmeer von exotischer Pracht zum Sehen, Geniessen und Ausruhen.
In diesem botanischen Garten sind die seltensten Exemplare aus Afrika und Asien anzutreffen. Hibisken und Klematis, Mango- und Maulbeerfeigenbäume, es ist ein Zusammenspiel von Farben und Düften, die uns bei unserem Spaziergang auf den schattigen Wegen begleiten. Auch viele Arten von Vögeln bevölkern diesen zauberhaften Ort.
Dutzende bedrohter Denkmäler mussten damals von der UNESCO vor den steigenden Fluten des Nils gerettet werden. So z.B. die Tempelanlagen auf der
Insel Philae, die auf der höher gelegenen Insel Agikia wieder aufgebaut wurden. Philae wurde auch als "Perle Ägyptens" bezeichnet und muss, alten Zeichnungen zufolge, einen äusserst malerischen Anblick geboten haben. Das grosse Isis- Heiligtum ist von Süden nach Norden ausgerichtet. Den Hauptzugang zum Tempelbezirk bildet die Halle Nektanebos I . im äussersten Süden der Anlage. Sie war ursprünglich der Vorbau eines Tempels, den dieser König seiner Mutter Isis, der verehrten "Herrin von Philae" , und der " Hator von Senmet" geweiht hatte. Der zierliche Bau hatte 14 Säulen mit mannigfaltigen Blumenkapitellen. Ganz erhalten sind nur sechs Säulen. Die Decke ist verschwunden. Etwa 50m südöstlich vom Isistempel liegt der kleine Hathortempel, der zu Ehren der Hathor - Aphrodite erbaut wurde.
Südöstlich vom Hathortempel erhebt sich über den Ufern des Nils der so genannte Trajanskiosk, das wohl reizvollste Bauwerk der Insel. Er stammt aus der römischen Kaiserzeit, ist jedoch unvollendet geblieben. Die heutigen Tempelanlagen stammen aus der ptolemäischen und römischen Zeit. Es fanden sich jedoch auch ältere Spuren von Tempelbauten. Interessant ist, das die letzte erhaltene Hieroglypheninschrift in Philae gefunden wurde. Sie stammte aus dem Jahr 394 n. Chr. Erst im 6. Jh. wurde der Tempel endgültig geschlossen und von den Christen genutzt.
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