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LTS - L'Orient Travel Service AG Die Sieben Weltwunder der Antike |
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Das Mausoleum von Halikarnassos
Er zog nach Halikarnassos - dem heutigen Bodrum - und erbaute eine prachtvolle Stadt, deren Mittelpunkt sein Mausoleum werden sollte. Auf einem stufenförmigen Unterbau von 33x39 Metern ragte ein steinerner Würfel 22 Meter hoch auf, darüber erst stand der ionischen säulenumstellte Grabtempel. Ein 24 stufiger, pyramidenförmiger Abschluss. Auf der Plattform der abgeschnittenen Pyramidenspitze stand die Quadriga, vier lebensgroße Pferde und dem Wagen mit den Figuren des Mausolos und der Artemisia. Somit erreichte der Bau eine Höhe von ca. 50 m., was einem zwanzigstöckigen Hochhaus entspricht. Der Sohn des Helios - wie er sich nannte - wollte die Sonne berühren , wie es einst die Pharaonen getan hatten. Leider erlebte er die Fertigstellung nicht mehr. Er starb zwei Jahre vor Vollendung und ist laut glaubhaften Legenden auch nicht dort bestattet worden. Seine Frau zerrieb seine Gebeine zu Pulver, löste es in Wein auf, und trank es. Die Johanniter leisteten damals ganze Abbrucharbeit als sie ihr Fort Petronia am Hafen der Stadt errichteten. Nicht ein Stein ist mehr übrig geblieben. Nur ein kunstvolles Marmorfries, das den Kampf der Amazonen zeigt, befindet sich heute im British Museum in London. |
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