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Sehenswürdigkeiten
Die Türkei - Das lebendige Geschichtsbuch
Ägäis: Denizli

 

Denizli befindet sich im Südwesten von Anatolien und im Südosten der ägäischen Region und bildet somit eine Brücke zwischen Mittelanatolien und der Mittelmeerregion .

Antike Städte

Bauwerke in Tripolis

Das Theater: Das im Zentrum der Stadt liegende Theater konnte zu römischen Zeiten 10.000 Menschen beherbergen. Alle Teile sind stark zerstört.
Die Festung und ihre Mauern: Zur spätrömischen und byzantinischen Zeit wurde Tripolis mit Mauern umgeben. Die Mauern, der auf einem abfallenden Gelände liegenden Stadt, wurden teilweise von Wachttürmen und zusätzlichen Mauern unterstützt. Die Mauern , die parallel zum Theater verlaufen, verbinden sich im Norden an der höchsten Stelle der Stadt mit der Burg.

Die Nekropole
Am Fusse der östlichen und südlichen Festungsmauer ist die Nekropole. Felsengräber, Sarkophage und Steingräber sind teilweise noch zu besichtigen.

Colossea
Wir erreichen die antike Stadt,, indem wir die Hauptstasse nach Ankara verfolgen und nach 16 km hinter dem Industriegebiet in Richtung Honaz abbiegen Die Strasse führt mitten durch die antike Stadt. Sie wurde am Fuße des Berges Honaz (Cadmos) am Ufer des Flusses Aksu errichtet. Ihre Lage an der südlichen Orientstrasse war ein Grund, dass sie schon zu phrygischen Zeiten ein wichtiges Handelszentrum war. Nach Aussagen des antiken Dichters Xenephon war sie eine der 6 größten Städte im phrygischen Reich.

Unter persischer Herrschaft erlebte die Stadt ihre Blütezeit, büsste allerdings viel an Wichtigkeit ein, als die Städte Hierapolis und Laodikeia gebaut wurden. Das große Erdbeben im ersten Jh.n.Chr. zur Regierungszeit von Neron zerstörte die Stadt vollkommen. 692 - 787 n.Chr. befand sich auf dem heutigen Siedlungsgebiet von Honaz die Stadt Chonä. Um ihrer Willen wurde Colossea endgültig verlassen. In Chonä gab es zu der Zeit die St.Michäls Kirche. Heute sind noch einige Festungsruinen aus osmanischer Zeit erhalten. Vom antiken Collosä sind nur noch auf dem Akropolis-Hügel einige Überreste zu sehen. Nördlich des Hügels gibt es noch Felsengräber.

Herakleia Salbace
Wir fahren zum Landkreis Tavas und von dort in nordwestlicher Richtung in das Dorf Vakýf. Am dicht besiedeldsten war die antike Stadt im Norden , in dem mit Festungsmauern umgebenen Gebiet. Die Stadt befand sich damals am Fusse des Grenzgebirges (Babadað) zwischen Karien und Phrygier.

Mausoleen
Die wichtigsten sind Servergazi (Yeþilköy), Mehmet Gazi (auf dem Friedhof), Fatma Haným (Yýldýz), Ahi Sinan-, Mahmut Gazi -, Yataðan Bab-, und Hüsamettin- Mausoleum im Stadtzentrum.

                                     Heilbäder

Karahayýt Heilbad und - Quelle
In Karahayýt, 5 km nördlich von Pamukkale entfernt, befindet sich ein Nebenarm des Thermalsystems der dortigen Quellen. Die Zusammensetzung des Wassers ähnelt dem in Pamukkale,allerdings ist es heißer und weniger kohlensäurehaltig. Radioaktives Wasser sprudelt aus drei Quellen in diesem Heilbad. Herzkrankheiten, Gefässverstopfung, hoher Blutdruck, Rheuma , Gicht, Hautnervenkrankheiten ,Wirbelsäulenleiden, Krätze sowie anderen Hautkrankheiten sollen Bade- und Trinkkuren hier vorbeugen.

Pamukkale Heilbad
Das Heilbad befindet sich auf dem Gelände des antiken Hierapolis. Die heissen Quellen, die sich ihren Weg durch karstiges Gestein bilden, um dann ins Tal zu fließen, sind stark kalkhaltig. Das bewirkt, dass die Rinnsale im Laufe der Jahre weiße Kalkablagerungen gebildet haben, die sich zu regelrechten Terrassen verdickt haben. Diese Kalktravertinen haben der Stadt ihren Namen verliehen, Pamukkale (Watte-Burg)

Die heilsame Wirkung der Quellen ist seit tausenden von Jahren bekannt, ihre tatsächliche Effektivität ist allerdings erst seit einigen Jahrhunderten wissenschaftlich nachgewiesen. Im Verlauf der Geschichte, wurden in der Nähe der Quellen Rituale gefeiert, Volksfeste veranstaltet und wichtige Staatsleute und Adelige, die zu Therapie-Zwecken hergekommen waren, hofiert. Heute weiß man, dass in der Antike die ganze Anlage von Priestern und Ärzten geleitet wurde.

Çizmeli - Heilquellen (Yenice)
Im Landkreis Buldan suchen wir das Städtchen Yenicekent auf. Am Ufer des Menderes- Flusses verstecken sich die Quellen zwischen Mauerresten der antiken Stadt Tripolis. Das Wasser soll gut sein gegen Rheuma, Herzkrankheiten, Gefässverengungen und Hämorrhoiden. Im ,in der Nähe gelegenen Karþýyaka und Kamera, gibt es ebenfalls Quellen, die die gleichen Auswirkungen haben.

Gölemezli Schlammbäder
Im Landkreis Akköy befinden sich die Quellen in der Nähe des Dorfes Gölemezli. Die dort sprudelnden Quellen haben alle eine unterschiedliche Wirkung. Eine wird als Schlammbad benutzt. Im Quellwasser ist Kohlensäure, Sulfat, Sodium und Kalzium enthalten. Es wird für Hautkrankheiten empfohlen.

Babacýk (Kabaaðaç) - Heilbad
Fahren sie zum Landkreis Sarayköy und von dort zu den Heilquellen des Dorfes Tekke. Von dort fahren sie 3 km weiter zum Dorf Kabaaðaç. Das Wasser fließt aus zwei schwefelhaltigen Quellen und ist stark kohlensäurehaltig.

Tekkeköy Heilbad
Dieses ganz in der Nähe liegende Thermalbad, wussten auch schon die Römer zu schätzen .Ein Teil ihrer Badanlagen, wie das Becken und die Umkleidkabinen sind noch erhalten. Rheuma-, Haut- und Harnwegskranke finden hier Erleichterung.

Kýzýldere Thernalbad
Die Quelle entspringt 11 km von Sarayköy, einem rotfarbenen Felsen. Das Wasser wird von hier ins Thermalbad geleitet. Es enthält Sodium Karbonat und Sodium Sulphate. Der Hamam ist mit zwei Kuppeln überdacht, es gibt zwei Bäder, ein Becken und Umkleidekabinen. Die Bäder sollen entspannen bei Rheuma und Müdigkeit.

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