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Bequem über
den Wolken
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Tipps fürs lange Fliegen
Reisen ist schön, wenn nur der
lange Flug nicht wäre. Doch wenn man sich bereits vorher Gedanken zum Flug
macht, erreicht man sein Ziel bequemer.
Wer den Grossteil seines Gepäcks aufgibt, sitzt im Flugzeug komfortabler. Ist
der Freiraum unter dem Vordersitz nicht mit Handgepäck verstellt, können die
meisten Menschen auch in der Economy-Class ihre Beine bequem ausstrecken.
Auf diese Weise kann dem Economy-Class-Syndrom vorgebeugt werden. Darunter
versteht man Probleme, die bei Menschen mit Venenerkrankungen bei langem Sitzen
in enger, gebeugter Stellung auftreten können. Die Blutgefässe werden
abgewinkelt, das Blut fliesst in die Beine und kann so das Thromboserisiko
erhöhen.
Um dem vorzubeugen gibt es folgende Ratschläge:
Einen Gangsitz verlangen,
damit man von Zeit zu Zeit aufstehen und herumgehen kann.
Stehen
Sie immer wieder nach etwa zwei Stunden auf, um die Füsse zu vertreten.
Idealerweise kann man so etwas auch mit einem Gang zur Toilette verbinden, um
sich etwas frisch zu machen. Ausserdem können sie auch an den Ausgängen der
Maschine ein wenig Gymnastik machen. Die Wirbelsäule wird Ihnen danken. Bitte
denken Sie allerdings an Ihre Mitreisenden. Mit "Spaziergängen" während einer
Filmvorführung, Turnübungen vor den Füssen und chronischem Aufstehen und
Hinsetzen während des Essens gewinnen Sie nur wenig Freunde.
Aus dem Reisemagazin GEO SAISON stammt dieses kleine Gymnastikprogramm:
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Ihre
Kleidung sollte möglichst weit und luftig sein. Am besten eignen sich locker
sitzende, leichte Hosen, keine eng anliegenden Hemden oder Blusen oder
abschnürende Strümpfe. Synthetik-Stoffe empfehlen sich nicht, weil sie Schweiss
nicht so gut aufsaugen. Schuhe ausziehen und ein Paar Socken anziehen: So lassen sich die Füsse noch besser bewegen.
Wegen
der trockenen Luft an Bord sollten Sie dreimal soviel Flüssigkeit zu sich nehmen
wie am Boden.
Viel Saft (Achtung: Wenn Sie keine Eisstückchen mögen, müssen Sie das oft extra
betonen) und kohlensäurearmes bzw. -freies Mineralwasser. Faustregel: Pro
Flugstunde min. 0,25 l Wasser trinken.
Alkohol senkt die Sauerstoffsättigung des Blutes . Deshalb nur geringe Mengen
trinken - das Ergebnis spüren Sie sonst erst nach der Ankunft, denn die Flughöhe
verzögert die Wirkung des Alkohols zusätzlich erheblich.
Falls
Sie die Schuhe ausziehen möchten (empfehlenswert, damit es keine dicken Füsse
gibt), denken Sie bitte an ein paar dicke Socken zum Laufen, die jedoch nicht zu
warm sein sollten. Manchmal gibt's so was sogar noch von der Fluggesellschaft,
aber - darauf sollte man sich besser nicht verlassen.
Wer kürzlich eine Thrombose
erlitten hat oder schon einmal während des Fliegens Probleme hatte, kann
sich vom Hausarzt ein Medikament zur Blutverdünnung verschreiben lassen.
Die Druck - Veränderung beim
Landeanflug ist für viele Säuglinge mit noch engen Gehörgängen schmerzhaft.
Babys deshalb einen Schnuller (Nuggi) oder etwas zu trinken geben. Kleinkinder
sollten unmittelbar nach oder mit einer Mittelohrenentzündung oder starken Erkältung
nicht fliegen.
Für Schwangere bis vier Wochen vor dem Geburtstermin ist das Fliegen
unbedenklich. Im anderen Fall verlangen Fluggesellschaften ein ärztliches
Zeugnis, das bestätigt, dass die Geburt nicht unmittelbar bevorsteht.
Grundsätzlich darf aus gesundheitlichen Gründen jedermann fliegen, wer sich
auf der Höhe eines schweizerischen Alpenübergangs wohl fühlt.

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