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Die Tauchplätze um
Sharm El Sheikh

Über
30 Tauchplätze werden von Sharm El Sheikh aus mit Tauchbooten
angefahren. An den vorgelagerten Riffen und den zahlreichen Wracks
gibt es alles zu sehen, was das Taucherherz erwünscht.

Die
Tauchplatzbeschreibungen sowie das verwendete Kartenmaterial
stammen aus dem
Sharm
El Sheikh Diving Guide
oben |
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Ras Katy
Position :27°51.000´N / 34°18.200´E
Ras Katy liegt
einige Hundert Meter weiter westlich von Temple und hat in gewisser Hinsicht
eine ähnliche Beschaffenheit.Die Boote ankern hier normalerweise mit dem
Heck an der Shamandura, die in der Nähe eines großen, bis an die
Wasseroberfläche reichenden Madreporenstockes befestigt ist. Da dieser Ort
optimal vor den vorherrschenden Winden geschützt ist, kann man hier
problemlos verweilen.
Meeresbedingungen
- Geeignet für
Anfänger und check dive.
- Überaus reiche
Rifffauna in einer interessanten Unterwasserlandschaft.
- Für
Nachttauchgänge und zum Schnorcheln geeigneter Platz.
- Der Nachmittag
ist für diesen Platz besonders empfehlenswert.
- Auf
Drückerfische während der Nestbauzeit achtgeben.
Tauchplan und Unterwasserleben
Der Tauchgang beginnt am
Madreporenstock, der vom leicht geneigten Sandplateau von einer
ursprünglichen Tiefe von 5 Metern bis zu 16-18 Metern bis zum steil
abfallenden Abgrund hinabgleitet, wo einige Gorgonien sind.
Beim Erforschen des Sandplateaus trifft man auf zwei, in einem Abstand von
einigen Dutzend Metern voneinander gelegene und an Alcyoniidae reiche
Korallenstöcke mit zahlreichen Exemplaren von Lithophyton arboreum oder
Brokkolikorallen. Diese Stöcke sind ein bevorzugter Aufenthaltsort einer
vielfältigen und reichen Rifffauna, in der Anthias und Falterfische (Genera
Chaetodon und Heniochus) überwiegen. In den Spalten, die entlang ihrer Wände
verlaufen, sieht man Glasfische, Rotfeuerfische und Grossaugenbarsche,
während sich auf dem sandigen Grund Krokodilsfische (Cociella crocodila),
Blaupunktrochen (Taeniura lymma) und einige Skorpionsfische (Scorpaenopsis
sp.) aufhalten.
Manchmal kann man bei steigendem Wasserstand eine ausreichend starke lokale
Strömung antreffen, um einen Strömungstauchgang bis zum 400 Meter entfernten
Temple zu unternehmen, indem man viele andere madreporische Formationen und
grosse Tischkorallen überfliegt.
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Paradise
Position :27°51.000´N / 34°19.100´E
Obwohl die
morphologische Beschaffenheit dieses Platzes, der von Amphoras und Turtle
Bay ähnlich ist und eine Gemeinsamkeit des gesamten Küstenabschnitts
darstellt, unterscheidet sich Paradise aufgrund der grösseren
Madreporenformationen, die sich vom Hang zwischen dem Riffabhang und dem
Drop-Off erheben, von den anderen Tauchplätzen.
Die Korallenstöcke
gleichen hier echten Skulpturen, deren Vielfarbigkeit an roten, rosa und
gelben Farbtönen dem Wachstum der Alcyoniidae (gen. Dendronephthya) zu
verdanken ist. Auf diese Weise formt sich eine prächtige und in ihrer Art
einmaligen Landschaft.
Meeresbedingungen
- Leichter
Tauchgang ohne grössere Probleme.
-
Abwechslungsreiche und vielfarbige Landschaft.
- Große
Weichkorallenvorkommen.
- Für
Nachttauchgänge geeigneter Platz.
-
Strömungsrichtung feststellen.
- Der beste Moment
für den Tauchgang ist bei sinkendem Wasserstand, wenn die Geschwindigkeit
der südwärts verlaufenden Strömung am grössten ist.
Tauchplan und Unterwasserleben
Der Zugang zum
Tauchplatz, der sich zwischen den zwei kleinen Stränden auf der Höhe des
Royal Paradise erstreckt, ist auch vom Land aus möglich, indem man um eine
Genehmigung beim darüber gelegenen diving center ansucht. Der klassischere
Tauchgang wird jedoch vom Boot aus unternommen und sieht einen drift dive in
Richtung Süden vor.
Nachdem man nahe am
drop-off in eine Tiefe von 24-28 Metern getaucht ist und das Riff auf seiner
Linken beibehält, gleitet man zwischen den rosafarbigen Korallenstöcken, die
manchmal von Acropora sp.- Exemplaren überwuchert sind, hindurch.
Andere, grössere Tischkorallen wachsen auf dem Grund, von welchem sich
einige Gorgonien lösen. Bei der Durchquerung dieser prächtigen Landschaft
hat man die Möglichkeit, eine reiche Rifffauna zu bewundern, von
Papageifischen bis zu den grossen Napoleon-Lippfischen, von den unzähligen
Falterfischen bis zu den allgegenwärtigen Anthias, ohne dabei einige schöne
Muränen im südlichen Abschnitt der Route zu vergessen, die sich vor allem in
den kleinen Spalten der Korallenstöcke aufhalten.
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Pinky Wall
Position :27°52.250´N / 34°19.400´E
Pinky Wall, die
rosa Wand, ist die erste einer langen Reihe von Tauchplätzen zwischen Tower
und Ras Umm Sid. Unerklärlicherweise gibt es trotz der unbestrittenen
Schönheit dieses zum Wandtauchen geeigneten Ortes, der seinen Namen der
Vielzahl von rosafarbigen Alcyoniidae verdankt, nur wenige Führer, die
diesen Platz kennen und die Taucher dorthin bringen.
Pinky Wall ist auf
dem Landweg vom künstlichen Strand des Feriendorfes Reef Two, welches sich
ca. einen Kilometer südlich von Tower befindet, erreichbar.
Kommt man mit dem Boot an, ist man aufgrund fehlender Festankerplätze
gezwungen, einen Strömungstauchgang durchzuführen.
Die Beschaffenheit
des Riffs von Pinky Wall unterscheidet sich grundlegend von der anderer Orte
der Region, da das normalerweise an den Strand angrenzende Riffdach kaum
vorhanden ist und die im Wesentlichen mit Weichkorallen (Dendronephthya sp.)
bedeckte Wand schroff in schwindelerregende Tiefen von über 180 Metern
abfällt.
Meeresbedingungen
- Für die
Tauchplätze um Sharm El Sheikh , unübliche eindrucksvolle
Unterwasserlandschaft.
-
Aussergewöhnliche Entwicklung der vielfarbigen Alcyoniidae.
- Der Tauchgang
ist nur bei ruhiger See durchzuführen.
- Auf die
Tauchtiefe achtgeben.
Tauchplan und Unterwasserleben
Der Tauchgang ist so
durchzuführen, dass man das Riff auf seiner Linken und in einer
durchschnittlichen Tiefe von ca. 15 Metern beibehält, weil sich auf dieser
Höhe die grösste Ansammlung von Alcyoniidae befindet. Schwimmt man in
Richtung Nordosten weiter, wird man einige majestätische Schluchten
bemerken, welche die vertikale Wand des Riffs auflockern und sich
gegenseitig überlappen und auf diese Weise Orgelpfeifen gleichen.
Sollten es die
Strömungsverhältnisse zulassen, kann man einen Drift-Dive in die
entgegengesetzte Richtung bis zum Tauchplatz Amphoras unternehmen.
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Tower
Position :27°51.000´N / 34°19.100´E
Tower ist ein
grossartiger Tauchplatz mit einem tiefen Canyon, dessen Wände vertikal auf
über 120 Meter Tiefe abfallen.
Der Zugang ist auch auf dem Landweg von den Anlagen des Feriendorfes Tower
Club möglich.
Meeresbedingungen
-
Unterwasserlandschaft von beeindruckender Schönheit.
- Reiche Rifffauna
mit zahlreichen Papageifischen (Scarus sp. e Cetoscarus bicolor).
- Vorkommen an
pelagischen Raubfischen.
- Geeigneter Platz
zum Schnorcheln und für Nachttauchgänge.
- Erfolgt der
Einstieg vom Land, ist darauf achtzugeben, dass nicht Ebbe herrscht, um
Schäden am Riff zu vermeiden.
- Auf die
Tauchtiefe im Bereich des Canyons achtgeben.
- Eine Tiefe von
5-20 Metern ist die interessanteste, um die Fauna zu beobachten.
Tauchplan und Unterwasserleben
Der klassische Tauchgang
beginnt mit dem Einstieg vom schmalen Strand der Bucht, wo sich der große,
turmförmige fossile Medroporenstock befindet, der diesem Ort seinen Namen
gab.
Der Einstieg vom Boot wird durch die vorhandene shamandura erleichtert.
Taucht man vom Land aus ein, befindet man sich, nachdem man die die Bucht
säumende und einige Dutzend Meter weit ins Meer hinausragende Riffbank
schwimmend überquert hat, über dem tiefen Canyon mit seinem kristallklaren
Wasser.
Behält man das Riff auf der linken Seite bei und taucht auf eine Tiefe von
15 Metern hinab, erreicht man bald die Kante eines leicht geneigten und
weitläufigen Sandplateaus, welches sich zwischen 12 und 25 Metern Tiefe
befindet und von welchem sich einige Madreporenstöcke loslösen.
Die Rücktour erfolgt entlang der gleichen Route, aber in einer Tiefe
zwischen 12 und 15 Metern, um die Spalten des Riffs erforschen zu können,
die einen kleinen Schlupfwinkel mit einer Kolonie von Glasfischen (Parapriacanthus
guentheri) beherbergen. Vor dem Auftauchen sollte man die zwei grossen, am
Beginn des Canyons in Richtung Strand gelegenen Höhlen besichtigen, die sich
in ca. 5 Metern Tiefe befinden und von Feuer-, Soldaten-, Koffer- und
Glasfischen besiedelt sind.
Wer vom Boot aus
eintaucht, kann einen Strömungstauchgang Richtung Sodfa Unternehmen.
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Sodfa
Position :27°54.000´N / 34°19.500´E
Dieser Ort ist
unmittelbar nordöstlich vom bekannteren und stärker frequentierten Tower auf
der Höhe einer kleinen Landzunge gelegen, welche ins Meer hinausragt und auf
welcher gleich vier große Feriendörfer gebaut wurden: Tower Club, Sharm
Club, und die im Vergleich zu diesen etwas altmodisch anmutenden New Tower
Club und Club Reef.
Meeresbedingungen
- Ein leichter
Tauchgang, der erlaubt, viele Korallenarten, sowohl Weich- als auch
Hartkorallen, und eine breitgefächerte Rifffauna zu sehen.
- Dieser Ort ist
weniger stark frequentiert als Tower.
- Vor dem
Tauchgang Strömungsrichtung feststellen: Verläuft diese in Richtung Norden
(Flut), ist die Route zu ändern.
Tauchplan und Unterwasserleben
Der Tauchgang kann
direkt vom Tower Club aus unternommen werden, den man auf einer
Asphaltstrasse erreicht, die unweit von einer zwischen Naama Bay und Sharm
El Sheikh gelegenen Mobiltankstelle beginnt.
Der Strand dieses Feriendorfes ist mit einem schwimmenden Landungssteg
ausgestattet, dessen Benützung jedoch den Hotelgästen vorbehalten ist. Aus
diesem Grund wird der Einstieg ins Wasser heute normalerweise vom Boot aus
durchgeführt, weshalb der Tauchgang in der Strömung stattfindet.
Man taucht vor der
schwimmenden Landungsbrücke ein und folgt der klassischen Route durch den
Sandhang, der sich in einer mittleren Tiefe von ca. 15 Metern zwischen der
Riffkante und dem 25 Metern tief gelegenen steil abfallenden Abgrund
befindet.
Auf dem sandigen Abhang mit seinen Madreporenstöcken und in der Nähe des
steil abfallenden Abgrunds sind einige grosse, 20-22 Meter tief gelegene
Gorgonien zu sehen.
Bei günstiger und ausreichend starker Strömung kann man den ca. 700 Meter
entfernten Canyon von Tower erreichen. |
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Near
Garden
Position :27°54.600´N / 34°20.800´E
Near Garden ist der
nächstgelegene Tauchplatz von Naama Bay und der südlichste der Gärten.
Leider hat dieser Ort sowohl aufgrund der grossen Anzahl an Tauchern als
auch aufgrund des während der Errichtung der darüberliegenden Hotelanlagen
auf den Madreporen abgelagerten Schutts viel von seinem ursprünglichen Glanz
eingebüßt.
In der Nähe des
Riffs befindet sich ein großer, weißlicher Bereich mit zahlreichen toten
Madreporen, oftmals die tote Zone genannt.
Dennoch stellt Near Garden auch heute noch eine gute Alternative für
Tauchgänge am Nachmittag oder Nachttauchgänge dar.
Meeresbedingungen
- Leichter
Tauchgang, der die Beobachtungen von zahlreichen Arten vielfarbiger
Alcyoniidae, Schwämmen und einer diskreten Vielfalt von Madreporen
erlaubt.
- Geeigneter Platz
zum Schnorcheln und für Nachttauchgänge.
- Auf die
zahlreichen Boote mit Glasboden (glassboats) achtgeben, die nahe am Riff
vorbeifahren und in keiner Weise auf die Taucher Rücksicht nehmen.
Tauchplan und Unterwasserleben
Der Tauchgang
beginnt vom Boot aus, welches auf der shamandura verankert ist, die auf dem
in 15 Metern Tiefe gelegenen Grund befestigt ist. Man taucht auf ein
zwischen 15 und 20 Metern tief liegendes Sandplateau hinab, welches an der
Kante des drop-off von einer Madreporenreihe gesäumt ist, und nähert sich
einer sehr schönen Gruppe von Korallenstöcken, die entlang einer Achse von
Nordwesten nach Südosten angeordnet sind und zunehmend an Tiefe gewinnen.
Hat man diesen versunkenen Bergrücken überquert, geht es weiter in Richtung
Norden, um die zahlreichen Klüfte des Riffs zu sehen, indem man durch eine
enge Passage zwischen zwei Hartkorallenformationen hindurchtaucht, in
welchen eine Kolonie von Glasfischen (Parapriacanthus guentheri) lebt.
Während des Tauchgangs trifft man des öfteren auf Blaupunktrochen (Cheilnius
undulatus) und Drückerfische (Balistapus undulatus, Odonus niger). |
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Middle Garden
Position :27°54.750´N / 34°21.00´E
Wie bereits der
Name vermuten lässt, nimmt dieser Ort den zentralen Platz der Bucht zwischen
Far Garden und Near Garden ein und ist auf der Höhe der imposanten
Hotelanlage Hyatt Regency
gelegen.
Vollkommen
geschützt vor Winden, Wellen und Strömungen legt man an dem Festankerplatz
an, der sich genau vor dem Haupttrakt des Hotels befindet.
Meeresbedingungen
- Sehr leichter
Tauchgang , geeignet für Anfänger und check dive.
- Idealer Platz,
wenn die Meeresverhältnisse anderswo ungünstig sind.
- Möglichkeit, in
den Sommermonaten Adlerrochen (Aetobatus narinari) und Mantarochen (Manta
birostris) zu sehen.
- Da sich dieser
Platz für eine Mittagspause eignet, ist der Ankerplatz am späteren
Vormittag oft von zahlreichen Booten besetzt
Tauchplan und Unterwasserleben
Man taucht auf ein
weitläufiges Sandplateau hinab, welches sich in einer Tiefe von 6 bis 10
Metern erstreckt. Von hier wendet man sich gegen Nordosten, wobei man das
Riff auf seiner Linken beibehält und bis zu einer maximalen Tiefe von 14
Metern hinabtaucht, wo der steil abfallende Abgrund zu sehen ist.
Nachdem man einige Dutzend Meter zurückgelegt hat, verschmälert sich das
Sandplateau und formt eine wunderschöne weisse, von Madreporen gesäumte
Sandallee.
Geübte Taucher, die
über genügend Pressluftreserve verfügen, können die genau auf halber Distanz
zwischen Middle und Far Garden gelegene und aus drei Madreporenstöcken
bestehende Gruppe erreichen.
Dieser Platz wird dank des vorhandenen Ankerplatzes von vielen Tauchlehren
als gesonderter Tauchplatz genützt, welchen sie Middle- Far Garden nennen.
Ein alternativer
Tauchgang kann in drift südwestwärts in Richtung Near Garden unternommen
werden. Diese Möglichkeit ist natürlich nur bei günstiger Strömung und
sinkendem Wasserstand wahrzunehmen |
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Far Garden
Position :27°55.000´N / 34°21.500´E
Far Garden ist im
nördlichsten Abschnitt einer Bucht unmittelbar im Norden von Naama Bay
gelegen.
Aufgrund des Reichtums und der Anordnung der madreporischen Formationen kann
dieser Ort als ein echter Unterwassergarten bezeichnet werden. Far Garden
unterscheidet sich in der Struktur von den anderen Plätzen der Bucht
insofern, als sich hier eine Reihe von großen Madreporenstöcken von einem
Hang erhebt, der zwischen der Riffkante und dem Steil abfallenden Abgrund
liegt, dessen Neigung sich gegen Osten progressiv erhöht.
Meeresbedingungen
- Gewöhnlich vor
Wind und Wellen geschützter Platz.
- An Korallen und
Rifffischen reiche Fauna.
- Zahlreiche
Skorpionfische (Scorpaenopsis sp.) und Nachtkiemer, die vor allem in den
Nachtstunden zu beobachten sind.
- Geeigneter Platz
zum Schnorcheln.
- Die
normalerweise ostwärts verlaufende Strömung wird in der nähe des Kaps
stärker.
- Auf die
Tauchtiefe Acht geben, besonders in der Nähe der Kathedrale.
Tauchplan und Unterwasserleben
Hier kann man
sowohl einen kreisförmigen (A) als auch einen Strömungstauchgang (B)
unternehmen.
Die erste Route erlaubt eine Reihe von Korallenstöcken zu erforschen, die
ungefähr in Abständen von dreißig Metern voneinander entfernt liegen und
eine aussergewöhnliche Entwicklung sowohl von Hart- als auch von
Weichkorallen aufweisen. Dazwischen schwimmen zahlreiche Rifffische, kleine
Anthias, Rotfeuerfische (Pterois volitanes), Rotmmer-Füsselier (Caesio
suevicus) und der Indopazifische Seargeant (Abudefduf saxatilis).
Taucht man in Richtung Osten weiter, erreicht man eine 5 Meter tief gelegene
Grotte, deren Eingang von einer Kolonie von Porites Iutea überwuchert ist
und welche eine große Glasfischkolonie (Parapriacanthus guentheri)
beherbergt.
Als Alternative
kann man bei günstigen Verhältnissen einen Strömungstauchgang von dieser
Grotte aus unternehmen. Taucht man auf 30 Meter senkrecht hinab, kann man
von oben den Gipfel eines majestätischen, großen Unterschlupfs, bekannt
unter dem Namen Kathedrale, erblicken, der sich in ca. 45 Metern öffnet und
etwa 10 Meter tief in das Riff vorstösst.
Von hier beginnt der Aufstieg entlang des Kaps. |
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Shark Bay
Position :27°56.700´N / 37°23.200´E
Diese Bucht wird
wider Erwarten nicht von Exemplaren pelagischer Raubfische, sondern
lediglich von zahlreichen Touristen aufgesucht, die vom schönen, die Bucht
säumenden Sandstrand angezogen werden.
Es scheint, dass der Ursprung des Namens auf die Tatsache zurückzuführen
sei, dass die heimischen Fischer an diesem Ort die gefangenen Haie ausluden.
Der nördliche
Abschnitt der Bucht wird vom Shark Bay Resort eingenommen, zu welchem ein
Diving Center und ein ausgezeichnetes Fischrestaurant gehören, in welchem
nach beduinischer Tradition gekocht wird, während sich im südwestlichen Teil
der nur für Hotelgäste zugängliche Strand des Hotels Pyramisa befindet.
Shark Bay ist dank
einer asphaltierten Straße auch leicht mit dem Auto zu erreichen. Der Strand
des Shark Bay Resort, für dessen Benützung Eintritt zu zahlen ist, erlaubt
einen Tauchgang vom Land aus.
Für diejenigen hingegen, die vom Boot aus eintauchen möchten, besteht die
Möglichkeit, an dem in der Bucht gelegenen Ankerplatz anzulegen.
Meeresbedingungen
- Idealer Platz
für Anfänger und check dives.
- Vor allem in den
Sommermonaten kann man Rochen antreffen.
- Aufgrund der
Planktonvermehrung ist das Wasser häufig trüb (besonders in den
Sommermonaten).
- Der sandige
Meeresgrund ist an einigen Stellen nicht sehr rein.
- Empfohlener
Platz für Nachttauchgänge, während welcher man zahlreiche Gastropoden,
Echinodermen, Kalmare und Feuerfische sehen kann.
- Während
Nachttauchgängen besteht ebenfalls die Möglichkeit, den seltenen Conus
textile zu beobachten.
- Oftmals stark
besuchter Divespot.
Tauchplan und Unterwasserleben
Die klassische
Route windet sich durch eine große madreporischen Formation hindurch, die
vom Sandboden emporstreben und auf welchen man Drachenköpfe,
Krokodilsfische, Torpedorochen und Steinfische sehen kann, und setzt sich
bis zum tiefen, sandigen Canyon auf der südwestlichen Seite der Bucht fort.
Nachdem man dem Verlauf des Canyons bis zu einer Tiefe von 30 Metern gefolgt
ist, taucht man westwärts auf 18 Meter hoch, um ein sandiges Plateau und den
Riffabhang zu erforschen, der eine bemerkenswerte Vielfalt von Madreporen
und Weichkorallen (Alcyoniidae) beherbergt.
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White Knight
Position :27° 57.400´N / 34°24.000´E
White
Knight ist eine kleine, von einem überaus entwickelten Riff gesäumte Bucht
und weist eine grosse Einbuchtung auf, die sich auf einem zwischen 6 und 18
Metern tief liegenden Sandplateau erstreckt.
Hier befindet sich
nahe einer Rotmeer-Röhrenaalkolonie (Gorgasia sillneri) ein Festankerplatz (shamandura).
Meeresbedingungen
- Grandiose und
beeindruckende Unterwasserlandschaft.
- Möglichkeit zur
Beobachtung von interessanten madreporischen Formationen.
- Einigermassen
wind- und wellengeschützter Platz.
- Möglichkeit,
Mantarochen (Manta birostris) anzutreffen, vor allem an den Nachmittagen
der Sommermonate.
- Ein Vordringen
in den Canyon über die erlaubte tiefe von 30 Metern ist zu vermeiden.
Tauchplan und Unterwasserleben
Im südwestlichen
Abschnitt der Bucht öffnet sich in einer Tiefe von 8 Metern ein sehr schöner
Canyon mit einem sandigen Grund, der bis auf 38 Metern abfällt.
Die östliche Seite des Canyons besteht aus zwei Madreporenbastionen, auf
welchen eine große Acropora sp. und eine Salkatkoralle (Turbinaria
mesenterina) zu sehen sind.
Seitlich des Eingangs zum Canyon befindet sich ein Gang, der in 10 Metern
Tiefe beginnt und in 13 Metern Tiefe in den Canyon einmündet. Taucht man auf
19 Meter hinab, sieht man ein Metallfass, welches den Eingang einer Höhle
markiert, während sich eine zweite Höhle in 21 Metern auf der
gegenüberliegenden Seite befindet.
Schließlich erreicht man einen 27 Meter tief und auf einem Überhang
gelegenen, kleinen Balkon, einen echten Sandfall, welcher zum Namen Witchia
Falls anregte, der diesem Ort vor einigen Jahren gegeben wurde. Auf der
linken Seite des Balkons öffnet sich der Eingang in eine dritte Höhle mit
einem erstaunlich steilen Anstieg.
Vom Balkon aus kann man sich sowohl gegen Norden wenden und an den
Ausgangspunkt zurückkehren als auch nach Südwesten weitertauchen, um das
Wrack der Noose One, eines 1996 infolge eines Brandes gesunkenen
Tauchbootes, zu erreichen, welches in 15 Metern Tiefe auf dem Kopf liegt.
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Ras Bob
Position :27°57.800´N / 34° 24.800´E
Es ist
nutzlos, diesen Namen, den nicht einmal die Einheimischen kennen, auf den
Seekarten zu suchen.
Er wurde erst jüngst von einigen Tauchlehrern Sharms zur Kennzeichnung des
südlichsten Teils von Ras Nasrani zu Ehren des bekannten
Unterwasserkameramannes Bob Johnson, welcher viele Jahre in dieser Zone
tätig war, geprägt.
Ras Bob ist ein
wellen- und windgeschützter Platz mit gewöhnlich leichten Strömungen.
Meeresbedingungen
- Leichter
Tauchgang an einem geschützten Platz mit gemischter Fauna, sowohl Riff-,
als auch pelagischer; geeignet für jedes Taucherniveau.
- Interessanter
Platz zum Schnorcheln.
- Der
interessanteste Bereich des Platzes liegt in einer Tiefe zwischen 4 und 12
Metern.
Tauchplan und Unterwasserleben
Der klassische
Tauchgang wird vom Boot aus unternommen, welches auf einer 20 Meter tief
gelegenen und an einem Korallenstock befestigten shamandura verankert wird,
und setzt sich in einer Tiefe zwischen 15 und 20 Metern gegen Nordosten bis
zum bereits zuvor bestimmten Umkehrpunkt für die Rückkehr fort, die am
kleinen Riffabhang entlang führt. Hier gibt es viele kleine Buchten mit
hellen Sandboden, an deren Hängen in einer Tiefe zwischen 4 und 8 Metern
zahlreiche Spalten und Höhlen zu sehen sind.
Auf dem Sand der Buchten verweilen oft Blaupunktrochen (Taeniura lymma) und
Krokodilsfische (Cociella crocodila). Die Schnorchler können dagegen das
Riff östlich und westlich des Ankerplatzes (shamandura) entlangtauchen,
seine Beschaffenheit erforschen und die zahlreichen Hart- und Weichkorallen
bewundern.
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Temple
Position :27°51.000´N / 34°18.600´E
Temple befindet
sich in der Mitte der großen Bucht, die sich zwischen Ras Umm Sid und Ras
Katy erstreckt und von einem hohen fossilen Madreporenkliff gesäumt ist, auf
welchem die zwei grossen Feriendörfer Farana King Snefru und
Reef Oasis
gebaut wurden. Von einem grossen, zwischen 6 und 24 Meter tief gelegenen
Sandplateau streben drei Madreporenstöcke wie die Säulen eines antiken
Tempels empor, die für den Namen ausschlaggebend waren, welchen die ersten
Taucher am Beginn der 70er Jahre diesem Ort gaben.
Zwei auf den beiden Seiten des größten, bis zur Wasseroberfläche reichenden
Stocks befestigte Ankerplätze gestatten eine leichte Verankerung, welche
zusätzlich durch die absolut wellen- und windgeschützte Lage der Bucht
erleichtert wird.
Temple ist einer der meist besuchten Plätze dieses Gebiets, weil er leichte
Tauchgänge ohne technische Schwierigkeiten und unabhängig von den
Wetterverhältnissen garantiert.
Meeresbedingungen
- Leichter
Tauchgang, geeignet für check dive und Taucher mit wenig Erfahrung.
- Eindrucksvolle
Unterwasserwelt, reich an Hart- und Weichkorallen.
- Ideal für
Nachttauchgänge und zum Schnorcheln.
- Es ist ratsam,
einen Kompass auf den Nachttauchgang mitzunehmen, um das eigene Boot
problemlos wiederzufinden.
- Sich nicht allzu
sehr den Drückerfischen nähern, die diesen Ort speziell zur Nestbauzeit
aufsuchen, um nicht angegriffen zu werden.
Tauchplan und Unterwasserleben
Obwohl er zweifellos
unter dem enormen Ansturm gelitten hat, verfügt dieser Ort auch heute noch
über interessante Aspekte und ist besonders für Nachttauchgänge geeignet.
Darüber hinaus ist die Präsenz zahlreicher Arten von Falterfischen,
Papageifischen, Rotfeuerfischen, Kaiserfischen und vor allem des Arabischen
Kaiserfisches (Pomacanthus maculosus) und einiger Napoleonfische garantiert.
Obwohl Temple relativ schmal ist, können die Tauchgänge zu seiner Erkundung
beliebig abgeändert werden.
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Turtle Bay
Position :27°51.800´N / 34°19.200´E
Turtle Bay befindet
sich unmittelbar südlich von Amphoras. Seine topographische Beschaffenheit
ist der des zuvor beschriebenen Tauchplatzes insofern sehr ähnlich, als man
auch hier auf einen Hang mit einem mittleren Neigungswinkel von 30° stösst,
der sich in einer Tiefe zwischen 9 und 25 Metern befindet und von welchem
einige Madreporenstöcke emporstreben
Meeresbedingungen
- Idealer Platz
für Anfänger und check dives.
- Vor allem in den
Sommermonaten kann man Rochen antreffen.
- Aufgrund der
Planktonvermehrung ist das Wasser häufig trüb (besonders in den
Sommermonaten).
- Der sandige
Meeresgrund ist an einigen Stellen nicht sehr rein.
- Empfohlener
Platz für Nachttauchgänge, während welcher man zahlreiche Gastropoden,
Echinodermen, Kalmare und Feuerfische sehen kann.
- Während
Nachttauchgängen besteht ebenfalls die Möglichkeit, den seltenen Conus
textile zu beobachten.
- Oftmals stark
besuchter Divespot.
Tauchplan und Unterwasserleben
Der klassische
Tauchgang wird je nach Strömungsrichtung sowohl gegen Norden als auch gegen
Süden, wobei der zweite Fall der häufigere ist, als drift dive durchgeführt.
Nach einem Abstieg bis zur 25 Meter tief gelegenen Kante des drop-off, wo
eine senkrechte Wand auf ca. 110 Metern abfällt, beginnt der Aufstieg auf
dem Abhang, wobei man die niedrigen Madreporenstöcke, zwischen welchen in
einer Tiefe von 10 bis 18 Metern und auf der Höhe der beiden grösseren
Stöcke einige Gorgonien leben, umschwimmt und erforscht. Auf dem
nördlichsten Abschnitt der Route durchquert man eine an Madreporen und
Alcyoniidae reiche Zone, die einen Korallengarten bilden, an dessen Rand
sich eine grosse Salatkoralle (Turbinaria mesenterina ) und einige aus
Porites sp.-Kolonien bestehende, pilzförmige Madreporenformationen befinden.
Die vorhandene
Shamandura erlaubt auch eine Kreistour zu unternehmen.
Die Schnorchler
können am Rand des Riffabhangs, der bis auf 6 Metern Tiefe abfällt und an
das teilweise über die Wasseroberfläche ragende, den Strand säumende Riff
anschliesst, eine schöne und abwechslungsreiche Rifffauna beobachten.
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Ras Umm Sid
Position :27°51.000´N / 34°19.000´E
Ras Umm Sid ist der
Name des Kaps, auf welchem sich ein grosser Leuchtturm befindet, der den
Anfang der Strasse von Tiran auf der westlichen Küste markiert.
Der vom Land aus leicht zugängliche Tauchplatz liegt unmittelbar östlich vom
Leuchtturm, gegenüber dem bekannten italienischen Restaurant El-Fanar und
dem Tauchzentrum African Divers.
Dieser Ort ist bekannt für eine aussergewöhnliche Vermehrung von Gorgonien (Subergorgia
hicksoni), die hier einen regelrechten Wald bilden, den schönsten des
gesamten nördlichen Roten Meeres.
Der durch eine Metalltreppe erleichterte Einstieg ins Meer vom Strand ist
nur dann möglich, wenn der Wasserstand ausreichend hoch ist, um das überaus
stark entwickelte Riffdach schwimmend überqueren zu können.
Meeresbedingungen
- Prachtvoller
Gorgonienwald.
- Reiche Riff-
und pelagische Fauna (Makrelen, Barrakudas, Thunfische).
- Interessanter
Nachttauchgang, der die Beobachtung von in Höhlen schlafenden
Papageifischen gestattet.
- Idealer Platz
zum Schnorcheln.
- Starke
Strömungen vor allem in der Nähe des Kaps möglich.
- Um den Moment
der Flut bestimmen zu können, reicht es, einen Felsblock auf dem Riff zu
beobachten, der fast gänzlich mit Wasser bedeckt sein muss.
Tauchplan und Unterwasserleben
Die klassische
Tauchroute sieht unabhängig davon, ob der Einstieg vom Boot oder Land
erfolgt, einen Abstieg bis zu einer Tiefe von 25 Metern, um den berühmten
Gorgonienwald zu durchqueren, und Anschliessend einen Aufstieg auf ein 14
Meter tief gelegenes Sandplateau vor, wo man zwischen zahlreichen
madreporischen und mit Alcyoniidae bedeckten Stöcken auf Hunderte von
Rifffischen, wie Rotfeuerfische (Pterois volitans) und Papageifische (Scarus
sp.), stösst.
Von hier aus beginnt für die vom Strand eingestiegenen Taucher die Rücktour,
indem man eine Tiefe von 5-6 Metern und das Riff auf der rechten Seite
beibehält, um die Klüfte und insbesondere eine kleine, von einer
Glasfischkolonie (Parapriacanthus guentheri) besiedelte Höhle zu erforschen.
Wer hingegen über ein Boot verfügt, kann in Richtung Paradise
weiterschwimmen
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Amphoras
Position :27°52.000´N / 34°19.430´E
Der Name dieses
Ortes rührt von einem im 17.Jh. gesunkenen türkischen Schiff her, welches
eine Ladung von mit Quecksilber gefüllten Amphoren transportierte.
Amphoras liegt südwestlich von Tower auf der Höhe des nördlichsten Flügels
des Ritz Carlton
Hotels und ist
auch auf dem Landweg erreichbar.
Meeresbedingungen
- Wenn auch
bescheiden, sind die Überreste der Fracht des türkischen Schiffes dennoch
interessant.
- Sehr schöne
Fauna mit vielfarbigen Alcyoniidae.
- Die
interessanteste Zone befindet sich in einer Tiefe von etwa 20 Metern.
- Zum Schnorcheln
geeigneter Platz.
- Manchmal kann
die lokale Strömung sehr stark und die Sicht eingeschränkt sein.
- Es ist nicht
immer leicht, die Amphorenüberreste zu finden, weshalb man sich aufmerksam
umsehen muss.
Tauchplan und Unterwasserleben
Die Topographie des
Platzes ist sehr einfach. Sie besteht aus einem Sandhang, der etwa in 10
Metern Tiefe beginnt und von welchem einige Madreporenstöcke emporstreben,
welche mit zahlreichen, der Ordnung der Dendronephtya angehörenden und
vielfarbigen Alcyoniidae, die eine Art prachtvollen Garten formen,
verkrustet sind. Manchmal schwimmen zwischen den roten Alcyoniidae und
vornehmlich in den Spalten der Wand Glasfischschwärme (Parapriancathus
guentheri).
In einer Tiefe von
25-28 Metern sind noch der originale, zäh im Riff steckende Ankerstock mit
einigen Inschriften und Teile der Amphoren, mit welchen das gesunkene Schiff
(dessen Struktur heute nicht mehr existiert) beladen war, zu sehen.
In geringer Entfernung kann man, indem man südwärts in eine Tiefe von 24
Metern abtaucht, einen zweiten grossen Anker aus jüngerer Zeit mit einer
langen Kette entdecken.
Einige schöne und grosse Gorgonien befinden sich an der tiefsten Stelle des
Abhangs, in Richtung des 30 Meter tief gelegenen drop-off.
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Ras Nasrani
Position :27°57.750´N / 34°25.000´E
Ras Nasrani, was
auf arabisch Kap des Christen bedeutet, ist 11 Kilometer nördlich von Naama
Bay und unmittelbar südlich von Ras Ghamila gelegen.
Ras Nasrani kann man auch auf dem Landweg erreichen, indem man die
Zufahrtsstrassen zu den Hotels
Baron
und Conrad
benützt und vor einem grossen, auf dem linken Felsvorsprung gelegenen
Wassertank zu einem sehr schönen, hellen Sandstrand hinabsteigt.
Dennoch erfolgt der
klassische Tauchgang vom Boot aus und kann sowohl als Strömungstauchgang
(drift dive) als auch als Kreistauchgang unternommen werden.
Meeresbedingungen
- Leichter
Tauchgang, welcher die Beobachtung der pelagischen Fauna (Thunfische,
Makrelen, Barrakudas) gestattet.
- Auch für
Nachttauchgänge geeigneter Platz, während man überaus zahlreich vertretene
Nachtkiemer, wie den Hexabranchus sanguineus (Spanische Tänzerin) sehen
kann.
- Auf der Höhe des
Kaps kann die Strömung sehr stark werden.
Tauchplan und Unterwasserleben
Man taucht auf der
Höhe eines kleinen, sandigen Plateaus ein, welches in einer Tiefe von 6
Metern beginnt und von welchem ein richtiger Sandstrom seinen Ausgang nimmt.
In 12 Metern Tiefe kann man ein Prachtexemplar einer Rotanemone sehen.
Anschliessend begibt man sich nach Norden, in Richtung der Landspitze, indem
man eine schwache bis mittelstarke Strömung ausnützt, welche in der Nähe des
Kaps zunimmt. Nachdem man einige große Gorgonien in 20 Metern Tiefe hinter
sich gelassen hat, trifft man auf imposante Kolonien von pilzförmig
angeordneten Porites sp., die jenseits des Kaps noch zahlreicher werden.
Die Route führt durch eine Zone zwischen dem Riffabhang, auf welchem sich
viele, von verschiedenfarbigen Alcyoniidae bedeckte Spalten befinden, und
dem 30 Metern tief gelegenen steil abfallenden Abgrund (drop-off). Ras
Nasrani ist der ideale Ort, um Exemplare des Tridacna sp., eines
zweimuschligen Weichtiers, zu beobachten, welches in dieser Zone die größte
Dichte des gesamten Roten Meeres erreicht.
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Ras Ghamila
Position :27°58.800´N / 34°26.200´E
Mit dem Namen Ras
Ghamila, welcher übrigens auf keiner offiziellen Karte zu finden ist,
bezeichnen die Taucher die Zunge des Riffs, die sich gegen Osten vorstreckt
und auf welcher sich ein grüner Leuchtturm befindet, der die westliche
Grenze der Strasse von Tiran markiert.
Alle von den Häfen Aqabas und Eilats kommenden Schiffe müssen zwischen
diesem Leuchtturm und dem rot-weissen von Gordon Reef durchfahren.
Das madreporische
Riff von Ras Ghamila trennt eine grosse seichte Sandlagune vom Meer und ist
von einem kleinen natürlichen Kanal durchzogen, der manchmal von den
örtlichen Fischern benützt wird.
Meeresbedingungen
- Gewöhnlich
leichter und angenehmer Tauchgang, welcher die Beobachtung von zahlreichen
madreporischen Kolonien und einer gemischten Fauna, sowohl Riff- als auch
pelagischer erlaubt.
- Sich nicht zu
weit vom Riffabhang entfernen, um die Korallenformationen, die Rifffische
und pelagischen Arten, welche sich am Plateau aufhalten, beobachten zu
können.
- Es ist ratsam,
auf der Höhe des Leuchtturms in Richtung offenes Meer zu schwimmen, um das
Boot leichter erreichen zu können. Die Strömung kann mitunter sehr stark
sein
Tauchplan und Unterwasserleben
Ras Ghamila ist ein für
einen schönen, nicht allzu schwierigen Strömungstauchgang interessanter
Platz. Die klassische Route, welcher obligatorisch bei steigendem
Wasserstand zu folgen ist, sieht den Beginn des Tauchgangs unmittelbar
nachdem man an der Hotelanlage Conrad vorübergekommen ist, vor.
Von diesem Punkt aus taucht man auf ein leicht geneigtes Sandplateau hinab,
behält eine Tiefe von 15 Metern bei und bewegt sich in einer Art Gleitflug
parallel zur Riffkante in Richtung Norden bis zur Höhe des Leuchtturms fort.
Auf dem weichen
Riffabhang, welcher bis zu einer mittleren Tiefe von 8 Metern abfällt, gibt
es zahlreiche große Kolonien von Porites und oftmals schwimmen
Prachtexemplare von Riesendrückern (Balistoides viridescens) vorbei, während
auf dem Plateau grosse Acropora auftauchen, um welche herum
Raubfischschwärme schwimmen
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Tauchpätze 'Ras Mohammed'

Über 30 Tauchplätze werden von Sharm El Sheikh aus mit
Tauchbooten angefahren. An den Vorgelagerten Riffen und
den zahlreichen Wracks gibt es alles zu sehen, was das Taucherherz erwünscht.

Die
Tauchplatzbeschreibungen sowie das verwendete Kartenmaterial stammen aus dem
Sharm El Sheikh Diving Guide
Ras Mohammed ist eine
Halbinsel, die den Golf von Aqaba vom Golf von Suez trennt. Wegen seiner
geografischen Position, treffen die Taucher fast permanent - das ganze Jahr
hindurch - auf starke Strömungen, die grössere Fische anlocken. Wunderschöne
Strände, ausserordentliche Korallenriffe und aufregende Tauchgründe machen Ras
Mohammed zu einem lohnenswerten Besuch.
Ras Zaatar befindet sich
dort, wo die steil abfallenden Hänge von Ras Mohamed mit der Bucht von Marsa
Bareika zusammentreffen. Die besten Tauchgänge beginnen bei den Aussenwänden und
führen nordwärts. Nach ca. 30 Metern werden Höhlen, schwarze Korallen und
Gorgonien sichtbar. Je weiter man an dieser Wand weitertaucht, desto
farbenfroher präsentiert sich die Unterwasserwelt.
Das "Shark"- und Jolanda-Riff
gehören zu den aufregendsten Riffen von Ras Mohammed. Der Tauchgang beginnt bei
"Anemone City", geht weiter zum "Shark"- Riff und endet beim Jolanda Riff. Hier
können Sie möglicherweise Schwärme von Barrakudas, Jackfische und Batfische
sehen, was auf die starken Strömungen und das nährstoffreiche Wasser
zurückzuführen ist.
Die Jackfisch-Allee ist die
traditionelle Wahl für den Nachmittag. Da während dieses Tauchausflugs nicht
angelegt wird, handelt es sich hier um einen Strömungstauchgang. Es gibt eine
Reihe von Höhlen mit Kolonien von Glasfischen. Weiter im Süden auf etwa 17
Metern Tiefe befindet sich die sandige "Allee". Mantarochen, Jackfische,
Triggerfische und Weiss - Spitzen-Riffhaie sind dort üblicherweise
anzutreffen.
Yolanda Reef Shark
Reef &Anemone City
Die östliche Küste der
Halbinsel besteht aus einem hohen, fossilen Korallenriff, das für wenige Dutzend
Meter vom einzigen zugänglichen Strand des Ortes, genannt Aqaba Beach,
unterbrochen wird und in der Landspitze von Ras Mohammed endet, was auf Arabisch
Kap des Mohammed bedeutet, zumal sein Profil an das bärtige von Mohammed
erinnere.
Die felsigen Ausläufer sind ca. 50 Meter hoch und auf ihren Gipfeln gibt es
einen Aussichtspunkt namens Shark Observatory.
Auf der südlichen Seite
der Halbinsel befinden sich die drei Strände Shark Observatory Beach, Main
Beach, Yolanda Beach, die seichte Sandbucht Hidden Bay oder versteckte Bucht,
deren Mündung vollkommen von einem ausgedehnten Madreporenriff versperrt ist,
und Mangrove Island, ein Inselchen mit einem kleinen Leuchtturm, welches durch
den mit zahlreichen Mangroven (Avicenia marina) bewachsenen Mangrove Channel
völlig von der Halbinsel getrennt ist.
Die Westseite der
Halbinsel ist niedrig und sandig und ihre einzige Besonderheit besteht in einem
gut geschützten Ankerplatz, der sich auf der Höhe einer halbgesunkenen, alten
Mole, genannt Quay, befindet.
Aufgrund ihrer geographischen Lage stellt die Halbinsel von Ras Mohammed eine
privilegierte Zone dar, die sich durch grosse Bewegungen von Wassermassen, die
bemerkenswerte Mengen von Plankton und nahrhaften Elementen transportieren,
welche wiederum eine aussergewöhnliche Entwicklung sowohl von Hart- als auch
Weichkorallen und der Meeresfauna, sowohl der Riff- als auch der pelagischen
Fauna, gestatten, von anderen unterscheidet. Angezogen von der Fülle an Nahrung
sind, in der Tat, Barrakudas, Makrelen, Thunfische und Haie Stammgäste dieser
Gewässer, die den Tauchern die Möglichkeit besonders interessanter Tauchgänge
vor allem von Juni bis August bieten.

Die klassischen
Tauchgänge beginnen nahe des südlichen Kaps von Marsa Bareika, bekannt als Ras
Za'atar, und setzen sich entlang der Ostküste in Jackfish Alley, Eel Garden und
Shark Observatory, auch Ras Mohammed Wall genannt, und an der südlichen Grenze
der Halbinsel in Anemone City, Shark Reef und Yolanda Reef fort.
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Ras Za'atar
Position :27°46.00´N / 34°15.200´E
Ras Za'atar ist das
felsige 9,6 Meilen von Naama Bay und 5,9 Meilen von Ras Umm Sid entfernte
Kap, welches im Süden die Bucht von Marsa Bareika begrenzt und fast vertikal
in das Wasser des Roten Meeres eintaucht.
Das Fehlen von Shamandura macht einen drift dive unumgänglich, der rund um
das Kap führt und in Abhängigkeit von der Strömung in beide Richtungen
unternommen werden kann.
Meeresbedingungen
- Prachtvolle, mit
vielfarbigen Alcyoniidae bedeckte Wand.
- Eindrucksvolle
Landschaft auf der Höhe des weiter nördlich gelegenen Kamins.
- Im Blau gibt es
häufig Makrelen- und Barrakudaschwärme auf Beutesuche.
- Eine Tiefe von
15 Metern beibehalten, um den Kamin nicht zu verfehlen.
- Erhöhung der
Strömungsintensität in der Nähe des Kaps möglich.
Tauchplan und Unterwasserleben
Der häufigste Tauchgang
erfolgt gegen Nordosten mit dem Riff auf der linken Seite.
Da sich der interessanteste Abschnitt des Tauchgangs in der Nähe des Kaps
befindet, ist es wichtig, erst nach dem auf der Küste sichtbaren grossen
Spalt den Einstieg durchzuführen. Nachdem man 28-30 Meter hinabgetaucht ist,
um einige schöne Gorgonien und Schwarzkorallenkolonien (Antipathes dichotoma)
zu beobachten, sollte man unbedingt auf etwa 15 Meter hochtauchen, um die an
Leben reiche und mit roten und rosa Alcyoniidae bedeckte Riffwand zu
bewundern.
Ferner sollte man sich nicht die spektakuläre Felsspalte entgehen lassen
(dieser geht eine ähnliche, aber unbedeutendere voraus), die genau auf
dieser Höhe beginnt und sich gegen die Oberfläche wie ein echter Kamin
verschmälert. In diesen kleinen Nischen treffen die typischen Bewohner der
Spalten wie die Feuerfische, die Glasfische und einige grosse
Malabarzackenbarsche (Epinephelus malabaricus) aufeinander.
Hat man das Kap
hinter sich gelassen, stösst man in das Innere der Bucht von Marsa Bareika
vor und gelangt zu einem Abhang, von dessen sandigen Abschnitt zahlreiche
Madreporenstöcke emporstreben, die einen wahrhaften Korallengarten, in
welchem einige Rifffische und Schildkröten schwimmen, bilden. |


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Jackfish Alley
Position :27°46.000´N / 34°15.400´E
Der Name Jackfisch
Alley oder Makrelenallee stammt von einer breiten Sandstraße, die zwischen
dem madreporischen, die Küste säumenden Riffabhang und einem parallel
gelegenen Satelittenriff verläuft und in welcher sich häufig Makrelen und
andere Raubfische aufhalten.
Jackfisch Alley,
ursprünglich Fisherman´s Bank genannt, befindet sich südlich von Ras Za'tar.
Meeresbedingungen
-
Aussergewöhnliche Meerlandschaft.
- Grotten mit
eindrucksvollen Lichteffekten.
-
Abwechslungsreiche Rifffauna.
- Möglichkeit,
Raubfische zu sehen.
- Im
Anfangsbereich nicht tiefer als 5-6 Meter tauchen, um den Eingang der
ersten Grotte nicht zu verfehlen.
- Die Erforschung
der Grotte ist kleinen Gruppen von Taucherexperten vorbehalten.
- Taucherlampe
mitnehmen.
- In der Grotte
auf Zeit und Luft achten !
Tauchplan und Unterwasserleben
Der Ausgangspunkt des
Tauchgangs (A), welcher in der Strömung (drift dive) durchzuführen ist,
liegt auf der Höhe des von einem weißen Fleck gekennzeichneten Kliffs.
Nachdem man 5 Meter tief hinabgetaucht ist, sieht man sofort den großen
Eingang einer ersten Grotte, die etwa 40 Meter ins Riff vordringt und welche
man wieder verlässt, indem man diese auf seiner Linken und in einer Tiefe
von 9 Metern beibehält.
Taucht man gegen Südwesten mit dem Riff auf der rechten Seite weiter,
erreicht man einen großen Korallenstock, jenseits dessen sich in 14 Metern
Tiefe eine zweite, steil aufwärts verlaufende Grotte mit einem Ausgang in 6
Metern Tiefe befindet, wo sich eine Unmenge an Glasfischen aufhält.
Etwas weiter südlich liegt eine sandige Bucht, die in Richtung Südwesten
durchquert werden muss, um in 11 Metern Tiefe zu einem zweiten Korallenstock
zu gelangen, der reich an Leben und von einer weiteren Kolonie von
Glasfischen besiedelt ist.
Von hier taucht man in Richtung Südwesten an einer reichen Korallenzone
vorbei und stößt auf den Beginn der 18-20 Meter tief gelegenen Sandallee,
welche dem Ort seinen Namen gegeben hat. In diesem Bereich wurden oftmals
Weiss - Spitzenriffhaie und Rochen und neben Makrelen auch Drückerfische und
Blaupunktrochen gesichtet.
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Eel Garden
Position :27°45.900´N / 34°15.200´E
Eel Garden oder
Aalgarten liegt südlich von Jackfisch Alley vor einem kleinen Strand und ist
auch auf dem Landweg erreichbar.
Auf dem fossilen Korallenriff, welches über dem Strand emporragt, befindet
sich der letzte von den drei Aussichtspunkten, die am Kap von Ras Mohammed
beginnend aufeinander folgen.
Obwohl Eel Garden relativ gut vor Strömungen geschützt ist, muss man
dennoch, vor allem, wenn man vom Land aus einsteigt, auf die
Meeresverhältnisse achtgeben, da dieser Platz vorherrschenden Winden und
Wellen ausgesetzt ist.
Meeresbedingungen
- Der beste Platz
zur Beobachtung von Rotmeer- Röhrenaalen.
- Zum Schnorcheln
geeigneter Platz.
- Der Tauchgang
ist bei ungünstigen Meeresverhältnissen und vor allem bei zu hohem
Wellengang zu vermeiden.
- Es ist ratsam,
sich den Aalen von Norden zu nähern.
- Die
Morgenstunden sind die zum Photographieren von Aalen am geeignetsten.
Tauchplan und Unterwasserleben
Der Tauchgang ist leicht
und windet sich durch das seichte, dem Strand gegenüberliegende Sandplateau,
wo sich eine relativ uninteressante Höhle öffnet und wo sich ein imposanter
Sandfall befindet.
Im zentralen Teil des Sandplateaus lebt eine Kolonie von Rotmeer-
Röhrenaalen (Gorgasia sillneri). Diese der Familie der Eterongridae
angehörenden Art ist heimisch und kann eine Länge von über 80 cm erreichen.
Die Aale ragen mit ca. zwei Drittel ihrer Länge aus dem Sand und wiegen sich
in der Strömung auf der ständigen Suche nach Plankton, von welchem sie sich
ernähren. Ihre Höhlen, die sie nie verlassen, sind zylinderförmige, in den
Sand gegrabene Gänge, deren Körner mit einem besonderen Sekret einer eigens
dafür vorgesehenen und sich in Schwanznähe befindlichen Drüse verklebt sind.
Diesen Tieren muss man sich vorsichtig nähern, da sie sehr scheu sind und
sich beim ersten Anzeichen von Gefahr sofort in ihre Löcher zurückziehen. |


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Shark Observatory
Position :27°44.00´N / 34°15.600´E
Mit diesem Namen
wird nicht nur der erste, auf der Spitze des Kaps von Ras Mohammed gelegene
Aussichtspunkt, sondern auch der auf der Höhe des Kaps gelegene Tauchplatz
bezeichnet.
Es handelt sich hier um einen idealen Platz zum Wandtauchen, der auch als
Ras Mohammed Wall bekannt ist. Von hier kann man in unendliche Tiefen eine
prachtvolle Landschaft bewundern und gleichzeitig grosse Raubfische (in der
Zone wurden wiederholt sogar einige Walhaie beobachtet) sehen.
Meeresbedingungen
- Wunderschöne
Unterwasserlandschaft.
- Möglichkeit, auf
grosse Raubfische zu stossen.
- Die
Strömungsrichtung feststellen und vorzugsweise bei sinkendem Wasserstand
tauchen.
- Eine Tiefe von
15-20 Metern beibehalten, um im letzten Tauchabschnitt auf 8 bis 5 Meter
hochzutauchen.
- Der Nachmittag
eignet sich ideal zur Beobachtung von eindrucksvollen Lichteffekten.
Tauchplan und Unterwasserleben
Obwohl viele Taucher
heute kurz vor Shark Observatory Bay eintauchen, beginnt die klassischere
und noch eindrucksvollere Route unweit vom auf dem Kliff gelegenen
Aussichtspunkt (A). Nachdem man eine Tiefe von etwa 15 Metern erreicht hat,
kann man zu seiner Linken die an Alcyoniidae, Schluchten, lebensprühenden
Schlupfwinkeln und Höhlen reiche Wand erforschen, ohne dabei das tiefe Blau
aus den Augen zu verlieren, aus welchem plötzlich Makrelen, Barrakudas und
einige Haie auftauchen können.
Auf der Höhe des südlichen Ecks des Kaps vollzieht die Wand einen jähen
Knick gegen Westen zum kleinen Strand, der sich unterhalb des
Aussichtspunktes befindet. Hier trifft man auf einige große Gorgonien (Subergorgia
hicksoni) und weiter oben auf einen majestätischen Schlupfwinkel.
Taucht man die Wand weiter entlang, dringt man in eine sehr schöne, tagsüber
durch eine auf dem Gipfel gelegene Öffnung erleuchtete Grotte vor. Von hier
aus kann man auf die Riffbank hinaustauchen
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Shark Reef, Yolanda Reef & Anemone City
Position :27°43.300´N / 43°15.000´E
Shark Reef ist
aufgrund der Vielfalt der Unterwasserlandschaften und vor allem aufgrund des
aussergewöhnlichen Reichtums seiner pelagischen- und Rifffauna der
bekannteste und populärste Tauchplatz des Roten Meeres.
Dennoch sollte man Shark Bay vorzugsweise während der Sommermonate (speziell
im Juli) besuchen, um diesen Ort in seiner ganzen Pracht bewundern zu
können. Ferner ist zu berücksichtigen, dass das unglaubliche Schauspiel von
Hunderten von Barrakuda-, Makrelen- und Fledermausfischschwärmen, welche
sich den Augen des Beobachters wie ein Zauber präsentieren, nur Tauchern mit
adäquaten technischen Kenntnissen vorbehalten ist, um es mit den oftmals
starken Strömungen aufnehmen zu können.
Die in diesem Bereich möglichen und als drift dive durchzuführenden
Tauchgänge sind zahlreich und können unter Berücksichtigung einiger Faktoren
(Wetterverhältnisse, Stärke und Richtung der Strömung, technisches Niveau
der Gruppe etc.) nach Belieben abgeändert werden.
Dennoch erlaubt die klassischste und kompletteste Route nicht nur Shark Reef,
sondern auch die anderen zwei nahen Tauchplätze, Anemone City und Yolanda
Reef, in einem einzigen Tauchgang zu besuchen.
Meeresbedingungen
- Anhäufung einer
in jeder Hinsicht aussergewöhnlichen Fauna (in den Sommermonaten).
- Extrem
abwechslungsreiche Unterwasserlandschaft.
- Grosser
Tauchbereich.
- Verschiedene
Tauchrouten möglich.
- Normalerweise
überfüllter Tauchplatz. Es ist ratsam, früh morgens anzukommen.
- Zugang und
Tauchzeiten unterliegen den Bestimmungen der Behörde des Parks von Ras
Mohammed.
- Auf Strömungen,
die manchmal sehr stark sein können, vorsichtig sein.
Tauchplan und Unterwasserleben
Der Tauchgang beginnt
nordöstlich von Shark Reef auf der Höhe eines Plateaus, allgemein bekannt
als Anemone City, welches sich zwischen 12 und 20 Metern Tiefe befindet und
wie ein großer Balkon über das tiefe Blau vorragt. Eine grosse Ansammlung
von Anemonen (Heteractis magnifica und Enmactaea Quadricolor), Zwischen
deren nesselnden Tenktakeln vielfarbige Rotmeeranemonenfische (Amphiprion
bicinctus) leben, hat dieses Plateau, in welchem der helle Sand von
madreporischen Formationen unterbrochen wird, besiedelt.
In 14 Metern Tiefe bemerkt man eine Art grossen, vom Plateau senkrecht
emporstrebenden Metallpflock, der in den 70 er Jahren (scheinbar) in
Erinnerung an einen verschollenen Taucher errichtet wurde.
Nachdem man Anemone City erkundet hat, muss man für einige Minuten in einer
Tiefe von 20 Metern auf einem Kurs von 150° im Blauen weiterschwimmen, der
direkt zu Shark Reef - klar erkennbar anhand des unverwechselbaren Profils
einiger Gorgonien - führt. Von hier behält man die Wand auf seiner Rechten
bei, die vertikal in einen über 700 Meter tief gelegenen Abgrund abfällt,
und taucht um den Korallenstock herum.
Blickt man ins Blau, kann man leicht Fledermausfisch-(Platax sp.-) und
Barrakudaschwärme (Sphyraena barracuda), die manchmal in kreisförmiger
Anordnung schwimmen, Makrelen- (Cranax sp:; Carangoides sp.),
Schnapper-(Lutjanus bohar und Lutjanus monostigma) und Straßenkehrerschwärme
(Lethrinus nebulosus, Monotaxis grandoculis, etc.) sehen.
Nachdem man einige Dutzend Meter weitergeschwommen ist, erreicht man den
sandig- seichten Sattel, der Shark Reef mit Yolanda Reef, dessen Profil sich
unmittelbar danach abzeichnet, verbindet.
Nun folgt man der Südwand dieses letzten Madreporenstocks, und nachdem man
an seinem südlichen Eck vorübergeschwommen ist, wird man in einer Tiefe
zwischen 25 und 10 Metern die Überreste der Yolanda, eines zypriotischen
Frachtschiffes, welches hier in der Nacht vom 1. auf den 2. April 1980 auf
seinem Weg nach Aqaba gesunken ist, bemerken: Container, Toiletten,
Badewannen, Tapeten, Kisten mit Whiskey und sogar einen BMW 320, der dem
Kapitän gehörte und zwischen welchem sich große Malabarzackenbarsche (Epinephelus
Malabaricus), Napoleon-Lippfische (Cheilinus undulatus), Einfleckschnapper (Lutjanus
monostigma) und Füsilier (Caesio sp.) tummeln.
Das Schiff, welches teilweise über die Wasseroberfläche ragte und sich in
einer instabilen Position befand, da der Bug senkrecht im Boden steckte,
wurde Anfang 1987 von den Wellen in eine Tiefe von 50 Metern gestossen und
verschwand am 15. März desselben Jahres während eines heftigen Seesturms im
darunter liegenden Blau.
Der Tauchgang endet gewöhnlich mit der Erforschung dieses Bereichs, aber,
wenn man noch über Luftreserven verfügt, kann man mit der Umschiffung von
Yolanda Reef fortfahren, um die rückwärtige Lagune und den zwischen zwei von
Blaupunktrochen (Taeniura lymma), Skorpionsfischen (Scorpaenopsis sp.),
Steinfischen (Synanceia verrucosa), Napoleon-Lippfischen (Cheilinus
undulatus) und Krokodilfischen (Cociella crocodila) besiedelten
Madreporenstöcke gelegenen Sattel zu erkunden.
Als Alternative
kann man das nahe Satellite Reef besuchen oder den südlich von Yolanda
gelegenen Bereich erforschen, wo vor allem in den Wintermonaten
(Dezember-Januar) einige Graue Riffhaie (Carcharhinus amblyrhynchos)
gesichtet werden können.
Yolanda
- Schiffstyp:
Frachtschiff
- Baujahr: 1964
- Länge: 74,8 m
- Breite: 11,7 m
- Tonnage: 1.970 t
- Untergang: 1.-2.
April 1980
- Völliges
Verschwinden des Wracks: 15. März 1987
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Reservation
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880 0970


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