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Die Tauchplätze um Hurghada

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Tauchspots vor Hurghada u. El GounaÜber 30 Tauchplätze werden von Hurghada aus mit Tauchbooten angefahren, die von uns in der Regel bei den Tagesfahrten angesteuert werden.
 

Die aufgeführten Tauch- und Schnorchelplätzen ermöglichen Ihnen die optimale Wahl für Ihre Schnorchelausflüge, Tagestrips für Tauchen oder Tauchsafaris. Sie finden im Roten Meer eine grosse Auswahl von Plätzen für jedes Niveau und jeden Geschmack, von sonnenwarmen seichten Korallengärten über geheimnisvolle Wracks bis zu tiefen Steilwänden.

 

             

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North Umm Gamar:

North Umm Gamar setzt sich aus zwei Stellen zusammen. Das nördliche Plateau und Halg Umm Gamar . Das nördliche Plateau charakterisiert sich durch riesige Tischkorallen, Großfische und starke Strömungen. Halg Umm Gamar ist einfach eine geschützte Bucht mit einer Wand im Süden und einem 60° Hang im Norden. In der Mitte auf sandigem Boden befinden sich zwei tiefe Korallenköpfe.

Tauchplan
Besuchen Sie die tiefen Korallenköpfe zuerst (Erfahrung vorausgesetzt). Danach suchen Sie sich Ihren Weg aus. Wenn Sie nach Norden tauchen, passen Sie auf die Stelle auf an der die Strömung sich verzweigt. Andernfalls könnten Sie sich auf der anderen Seite wiederfinden. Wenn Sie nach Süden tauchen, achten sie auf Schwarze Korallenbäume. Es gibt auch eine Höhle bei 8m, direkt hinter der vorspringenden Spalte unter dem Riffdach

Meeresbedingungen
Es muss schon recht ruhig sein, um hier ankern zu können, da das Boot sehr nahe an das Riff heranschwenkt. Strömungen werden stärker wenn man nach Norden taucht.

Unterwasserleben
Die meistverbreiteten Fische sind Mondsichel-Juwelenbarsche und Pfauen-Zackenbarsche, Nasendoktorfische, Arabische- und Gelbklingennasendoktorfische sowie Wimpel- und Maskenfalterfische. Das Riff ist für eine Sache besonders – Spanische Tänzerinnen bei Tage. Diese halten sich normalerweise zwischen 15 und 20m auf, kommen aber bis auf 4m vor.


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Umm Gamar


Umm Gamar ist ein schmales, langgezogenes Riff in Nord-Süd Richtung 90 Minuten von Hurghada. Im Norden und Süden befinden sich schmale Plateaus im 20m Bereich. An der Ostseite fällt eine vertikale Wand bis in die stillen Tiefen hinab. Getaucht wird meist am Südplateau (nahe den Bojen) und an der Ostwand. Umm Gamar bedeutet „Mutter des Mondes“ – wahrscheinlich eine Anspielung auf die mondförmige Insel über dem Riff.

Tauchplan
Wo die östliche Kante mit dem Plateau verschmilzt befinden sich drei Korallentürme. Erster und zweiter (grösserer) Korallenturm sind hohl, rund und mit Glasfischen gefüllt. Der Dritte hat eine große, sandige Höhle auf 27m. Alle drei sind mit purpurroten Weichkorallen und einer Wolke aus Glasfischen reichlich dekoriert.

Meeresbedingungen
Auch hier ist es unruhig auf dem Weg dorthin. Einmal angekommen bietet Umm Gamar guten Schutz. Strömungen sind normalerweise kein Problem. Wenn eine vorhanden ist, werden Sie diese an der südöstlichen Ecke vorfinden.

Unterwasserleben
Auf dem Plateau findet man mit Sicherheit Napoleons, Muränen, Flötenfische, Fledermausfische und Wimpelfischschulen. Weißspitzenriffhaie kreuzen von Zeit zu Zeit bei. Im Februar/März schauen manchmal Mantas vorbei und im September bewachen die Riesendrücker ihre Nester. Bei den Korallentürmen kann man die natürlichen Feinde der Glasfische - Steinfische, Drachenköpfe und Rotfeuerfische – beobachten

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Shaab Ruhr Umm Gamar

Wie Umm Gamar, das 1km nördlich liegt, ist Shaabruhr Umm Gamar ein schmales Riff (arab.: Shaabruhr) mit einer Nord-Süd-Achse. Allerdings hat es keine Insel oder Signalfeuer, die die Lage markieren. Deshalb sind dort auch drei Schiffe auf Grund gelaufen. Am südlichsten Punkt befinden sich die Überreste eines alten ägyptischen Bootes, das als Verbindungsfahrzeug der Armee zu Shadwan Island genutzt wurde. Auf großer Tiefe liegen dort ein Tauchsafariboot, wie auch die inzwischen berühmte Colona IV, die vor nicht allzu langer Zeit gesunken ist. Um das Riff herum befindet sich ein Plateau in 15 bis 30m Tiefe, das im Süden und Osten schmal und im Westen breit und sandig ist. Die Nordseite ist wird über mehrere hundert Meter hinweg von einem Kamm auf 25 bis 30m Tiefe durchzogen.

Tauchplan
Hier kann man zwei gute Tauchgänge machen. Entweder einen Strömungstauchgang entlang der Ostwand oder einen Tauchgang am südlichen Plateau zum Wrack hinab und dem Steilabfall dahinter. Für diesen Tauchgang empfiehlt es sich am flachen Teil des Riffes mit seinen unzähligen kleinen Höhlen und Überhängen auszutauchen und ihn am pilzförmigen Erg zu beenden

Meeresbedingungen
Shaabruhr bietet weniger Schutz als Umm Gamar. Normalerweise können sie beruhigt an den Anlegestellen festmachen und tauchen. Auf der Ostseite können recht starke Strömungen auftreten!


Unterwasserleben
Auf dem Plateau begegnet man häufig Muränen, Napoleons, großen Zackenbarschen und Blaupunktrochen. Entlang des Steilabfalles kann man Weissspitzenriffhaie, Makrelen und große Thunfische beobachten. Shaabruhr ist der beste Platz in Hurghada, um nach Grauen Riffhaien Ausschau (nachmittags!) zu halten.


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Carless

Rund eine Stunde nordöstlich von Hurghada steigt ein Hochseeriff plateauförmig aus dem Abgrund herauf. Es befindet sich hauptsächlich im 12 bis 25m Bereich und fällt nach außen hin langsam auf 22 bis 24m ab - dort beginnt ein Steilabfall. Auf dem Plateau stehen zwei Ergs. Der erste befindet sich im Nordwesten, der andere, kleinere im Südosten. Beide sind inmitten eines Korallenwaldes umgeben von großen Fischschwärmen.

Tauchplan
Zwei Tauchgänge werden empfohlen. Der Erste beginnt nördlich der beiden Ergs und folgt dem östlichen Steilabfall bis zum südlichen Erg. Der zweite Tauchgang bietet die Möglichkeit, vom Ankerplatz aus beide Seiten des Plateaus zu betauchen und die Ergs dabei in einer Acht zu umrunden.

Meeresbedingungen
Die Ergs bieten keinen Schutz gegen die See und die Strömung ist nur schwer voraussagbar. An der Oberfläche wird sie meistens als von Norden kommend wahrgenommen. Unter Wasser sieht es meist völlig anders aus. Gerade diese „Unsicherheiten“ haben dieses wunderschöne Riff in der Vergangenheit bewahrt; es kann nur an besonderen Tagen betaucht werden

Unterwasserleben
Dieser Tauchplatz bietet reichlich von allem. Auf dem Plateau Ausschau nach freischwimmenden Muränen, Weissspitzenriffhaien, Schildkröten halten. Im Norden findet man Wimpelfischschulen. Endlang des Steilabfallen finden sich Thunfische, Dickkopfmakrelen, grosse Zackenbarsche. Frühaufsteher finden hier eventuell sogar Hammerhaie.


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Erg Somaya

Etwa 75 Minuten ausserhalb von Hurghada, östlich von Giftun Soraya, liegt Erg Somaya. Südlich davon gelegen ist der Turm der Giftun Polizei Station, nördlich davon ein kleiner Gebirgskamm. Das Riff fällt schnell auf einen sandigem Sims zwischen 15 und 24m ab und dann bis auf 50m Tiefe. Auf dem Sims stehen zwei Türme. Der erste Turm befindet sich in einer Tiefe von 18 bis 10m; an ihm ist eine Bojenleine befestigt. Der nördliche, zweite Turm befindet sich zwischen 20 und 12m. Er ist geformt wie eine Pyramide und rundum bewachsen mit purpurroten Weichkorallen. Unterhalb des Sims, zwischen den beiden Ergs, sind zwei Höhlen (auf 25m und 32m), die sich zu einem Kamin vereinigen.

Tauchplan
Starten Sie im Norden, wenn Sie einen Strömungstauchgang machen wollen und beenden Sie diesen am Liegeplatz.
Eine Alternative bietet die Verbindung zu „Small Giftun Drift“. Dieser Tauchgang beginnt bei dem Bojen und folgt der Wand nach Süden, bis zum südlichen Plateau von Small Giftun. Dort verlässt man den Steilabfall und schwimmt in Richtung des flachen Riffes. Biegt man dort um die Ecke, kann man leicht die Bojenleinen und damit den Liegeplatz des Bootes erkennen.
Egal welchen Weg Sie wählen, besuchen Sie auf alle Fälle die Höhle. Der wogende Vorhang aus Glasfischen hat etwas hypnotisierendes... Wenn Sie Erfahrung genug haben, schwimmen sie hinein und hindurch. Entlang des Steilabfalls können Sie die tiefen Farben der Weich- und Fächerkorallen bewundern.

Meeresbedingungen


Bei gutem Wetter sind die Liegeplätze nahe dem Riff problemlos zu erreichen. Ist das Wetter schlecht, kann genau diese Nähe ein Anlegen schwierig machen. Erg Somaya weist meist starke Strömungen auf; Strömungstauchgänge sind in dieser Situation am einfachsten.

Unterwasserleben
Fledermausfische, Barrakudas, Thunfische, Makrelen, Napoleons, Muränen, Schildkröten, Zackenbarsche und mit ein wenig Glück Weissspitzenriffhaie.

 

 

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Small Giftun (Drift)

Etwa 75 Minuten östlich von Hurghada, gegenüber der kleinen Polizeistation auf Small Giftun, liegt das bei Tauchern sehr beliebte Revier Small Giftun (Drift). Hier wird entlang einer mit Gorgonien übersäten Wand an einem Plateau entlang mit der Strömung getaucht. Das Plateau variiert zwischen 15 und 25m Tiefe. Die Wand scheint ins Unendliche abzufallen.

Tauchplan
Wählen Sie die Einstiegsstelle in Abhängigkeit vom maximalen Luftverbrauch Ihrer Gruppe und der geplanten Tauchtiefe. Gute Einstiegsmöglichkeiten bieten sich gegenüber der beiden Strände und auch gegenüber dem Turm. Von dort aus schwimmen Sie Riff rechte Schulter Richtung Süden. Auf 35m Tiefe finden sich mehrere Höhlen und es gibt einen Tunnel von 40 bis auf 45m (Tiefenlimit beachten!). Beginnt das Plateau kann man der Steilwand weiter folgen. Entfernen Sie sich allerdings nicht zu weit vom Riff, sonst müssen Sie gegen die Strömung ans Riff zurück schwimmen.

Meeresbedingungen
An der Einstiegsstelle kann es manchmal leicht unruhige See geben. Dafür befindet sich die Ausstiegsstelle und damit auch das Boot im ruhigen Wasser südlich der blauen Lagune. Die Strömungen kommen meist von Norden und sind sehr unterschiedlich ausgeprägt: mal wird man leicht getragen, mal scheint man zu fliegen.

Unterwasserleben
Fast immer befinden sich Muränen und Napoleons auf dem Plateau.  Es gibt ausserdem viele Blaupunktrochen, Picassodrücker und Krokodilsfische. Am Steilabfall besuchen Schildkröten und Makrelen das Riff. Frühaufsteher können Haie zu sehen bekommen. Im September auf die Riesendrücker aufpassen!



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North Abu Ramada

Abu Ramada liegt ungefähr 75 Minuten von Hurghada entfernt. Am Ende der Insel befindet sich ein langezogenes Plateau auf 20 bis 30m Tiefe, das von der Insel weg weiter langsam abfällt. Das Plateau geht im Süden in eine Wand über. Auf seiner Ostseite fällt es steil ab. Wie bei Umm Gamar gibt es auch hier einen Halg (arab. „Hals“). Er befindet sich an der Ostseite und bietet dem Boot eine Möglichkeit anzulegen.

Tauchplan
Machen Sie einen Strömungstauchgang, wenn das Boot am Plateau nicht festmachen kann. Steigen Sie dazu direkt nördlich des Riffes ins Wasser und begeben Sie sich dann zielstrebig nach Osten an die Steilwand. Auf diesem Weg begegnen Sie einem großen Korallenkopf auf 15 bis 20m Tiefe. Die Steilwand selbst finden Sie auf 25m. Ein wenig weiter befindet sich ein unscheinbarer Höcker (Oberkante 20m). Der Höcker sieht nicht nur hohl aus, sondern ist es auch.

Meeresbedingungen
Normalerweise ist North Abu Ramada, mit Ausnahme des Halg, zu unruhig um anzulegen. Die Strömung ist sehr stark und deshalb bietet es sich an einen Strömungstauchgang zu machen. Bei Südwind kann das Boot am Plateau festmachen.

Unterwasserleben

 


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Erg Abu Ramada

An der Südostseite von Abu Ramada, ca. 75 Minuten von Hurghada entfernt, befindet sich eine weite sandige Ebene, die sich von hier aus weiter Richtung Osten ausbreitet. Am Ende dieses Plateaus erheben sich drei große Ergs vom Meeresboden (18m) und reichen bis fast an die Wasseroberfläche. Die Ergs bilden vom größten im Süden zum kleinsten im Norden eine Linie.

Tauchplan
Es lohnt nicht den Steilabfall (30m nach Osten) anzutauchen. Stattdessen bietet es sich an, die Ergs spiralförmig von unten nach oben gehend zu betauchen. Auf der Ostseite des größten Ergs wie auch auf der Nordseite des Mittleren befinden sich kleine Höhlen. Für alle drei Ergs gilt, das sie außergewöhnlich stark mit purpurroten Weichkorallen bewachsen sind – ein Musstauchgang für Photographen.

Meeresbedingungen
Erg Abu Ramada ist dem Seegang ausgesetzt und wird deshalb nicht regelmäßig betaucht. Das hat ihm seine unberührte Schönheit bewahrt. Die Strömung ist mal stark, mal schwach und sehr wechselhaft.

Unterwasserleben
Muränen, Napoleons, Thunfische, Barrakudas, Doktorfischschulen, Zackenbarsche und eine Wolke aus Tausenden kleinen Haremsfahnenbarschen sind nur einige der zahlreich vertretenen Arten.

 

 

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South Abu Ramada

In ca. 75 Minuten Entfernung von Hurghada befindet sich Abu Ramada. Südlich von Abu Ramada liegt eine kleine Insel und drei grosse Felsen. Die Tauchstelle ist das Riff, südlich dieser Insel. Östlich der Anlegestellen fällt eine Wand auf 35m Tiefe ab. Etwas weiter entfernt befindet sich eine blasenförmige Kaverne mit mehreren Einstiegsstellen. Die Kaverne ist gefüllt mit einer grossen Vielfalt an Weichkorallen, Beilbauch-, Kardinals- und Soldatenfischen. Im Südwesten sind zahlreiche Türme mit großem Fischbestand. Der Grund von South Abu Ramada selbst ist spärlich bewachsen und erinnert an Mondoberflächen.

Tauchplan
Von der Anlegestelle aus empfiehlt es sich Richtung Westen auf ca. 25m Tiefe zu tauchen, denn genau auf diesem Niveau befindet sich auch der tiefste der Türme. In der Mitte gespalten erinnert er an die Öffnung einer Muschel und bietet Soldaten- und Glasfischen wie auch Süßlippen Schutz. Tauchen Sie weiter in den flacheren Teil von South Abu Ramada. Dort befinden sich die übrigen Türme. Anschließend kehren Sie entlang des Riffes zur Anlegestelle zurück.

Meeresbedingungen
Ausser bei Südwind, der sehr selten auftritt, ist South Abu Ramada sehr ruhig gelegen. Wenn überhaupt, dann gibt es Strömung nur an der Ost- bzw. Westecke.

Unterwasserleben
Zahlreiche freischwimmende Muränen, Wimpelfische, Napoleons, Kaiserfische, Süsslippen, Nasendoktorfische, Meerbarben, Sandaale und Tintenfische bewohnen South Abu Ramada.



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Gota Abu Ramada

Unterwasserleben

Gota Abu Ramada, auch bekannt als „Aquarium“, ist ca. 70 Minuten von Hurghada entfernt. Das Riff ist ellipsenförmig und ist auf 12 bis 15m Tiefe von einem Sandboden umgeben. An seiner Westseite befinden sich zwei grosse Ergs. Im Osten stehen drei kleine Türme. Von dort breitet sich ein Korallengarten aus.

Tauchplan
Zwei Tauchgänge bieten sich an:
Ideal für Photographen ist die Ostseite. Das Revier ist dort voller Meerbarben, die sich um die für das Riff charakteristischen Löcher und Grotten aufhalten. Ungefähr 20m Richtung Südwesten liegen die drei kleinen Türme, die einer grossen Zahl und Vielfalt an Fischen ein Zuhause sind.

Meeresbedingungen
Üblicherweise ist die See am Riff sehr ruhig. Selten gibt es leichte Dünung an der Ost- und Westseite des Riffes. Dies gilt auch für die Strömung, die sich an der Nordseite des Riffes teilt und dann an der Ost- und Westseite wahrgenommen werden kann.

Unterwasserleben
Am ganzen Riff, besonders im Westen, findet man Meerbarben. Wimpel-, Maskenfalterfische, gelbe Schnapper und Süßlippen kommen in kleinen und großen Schulen vor. Große Muränen, Makrelen, und Krokodilsfische sind hier ebenso zu sehen, wie auch Schildkröten, Adlerrochen und Leopardenhaie, die hier häufiger zu Gast sind. Im September verteidigen die Riesendrücker ihre Nester sehr aggressiv!


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Al Aruk

Nördlich von Gota Abu Ramada (zwischen 45 und 75 Minuten von Hurghada) steht eine grössere Anzahl an Ergs wie ein Feld von Pilzen. Sie erstrecken sich ab 12m Tiefe (Meeresgrund) von Südwesten nach Nordosten und werden in drei Tauchgebiete aufgeteilt: Aruk Diana (Südwesten), Aruk Giftun (Mitte) und Aruk Gigi (Nordosten). Die Illustration zeigt Aruk Diana.

Tauchplan
Die vielen Ergs machen es einem einfach, die Orientierung zu verlieren. Wählen Sie deshalb zu Beginn einen der zentralen Ergs (z.B. den gespaltenen Erg) als Referenzpunkt aus. Nahe der Wasseroberfläche sind die Ergs und deren Bewohner besonders schön und farbenfroh.

  • Aruk Diana besteht aus sieben Ergs; die Illustration zeigt lediglich sechs. Das Zentrum bildet der gespaltene Erg.
  • Aruk Giftun besteht aus sieben Ergs; sie stehen auf steinigem Meeresgrund. Einer der kleineren Ergs dort, verfügt über eine Grotte, die voller Glas-, Rotfeuerfische und Drachenköpfe ist.
  • Aruk Gigi setzt sich aus 11 Ergs zusammen; sie liegen in einer Linie so dicht beieinander, dass man jeweils vom einem zum anderen sehen kann.

Meeresbedingungen
Im Schatten von Giftun Kebir liegend, sind die Ergs vor Seewetter gut geschützt. Zeitweise stellt sich starke Strömung ein.

 

Shaab Sabrina

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Shaab Sabrina (Shaab Sabena, Fufuleya)

Shaab Sabrina liegt ca. 60 bis 90 Minuten von Hurghada entfernt. Es ist gut zu finden durch eine Riffzunge, die auf der Ostseite von Giftun Kebir aus dem Wasser ragt. Während die Südseite dieser Riffzunge nahezu abgestorben ist, befindet sich auf ihrer Nordseite ein attraktiver Hartkorallengarten. Dieser erstreckt sich nach Nordwesten und besteht abwechselnd aus Korallenwänden und Sandflächen. Eine attraktive, flache Lagune befindet sich 150m nach der Riffzunge.

Tauchplan
Beginnen Sie einen Strömungstauchgang 200 bis 300m westlich der Ostecke. Auf dem Weg zum Liegeplatz passieren Sie den Hartkorallengarten. Die flache Lagune befindet sich auf 2 bis 3m Tiefe.

Unterwasserleben
Shaab Sabrina besticht vor allem durch seine eindrucksvollen Korallenlandschaften. Dessen ungeachtet können Sie Kugelfische, Schildkröten, Feilen-, Wimpel-, Flöten-, Maskenfalter-, verschiedene Doktor- und unzählige Papageienfische beobachten. In der Lagune sind außerdem Flötenfische, Riesenmuscheln, Griffelseeigel wie auch Gelbe Chromis in einer Oase von Geweih- und Feuerkorallen anzutreffen.



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Erg Sabrina (Erg Sabena)

Nur 150m von Shaab Sabrina entfernt, befindet sich Erg Sabrina. Erg Sabrina ist ein kleines isoliertes Riff in der Mitte der Straße von Giftun und steigt von einem Sandgrund zwischen 10 und 12m Tiefe auf. Ost- und westwärts befindet sich ein Feuerkorallengarten; Richtung Norden ist ein kleiner Erg, der sich wegen seiner vielen Glasfische sehr gut für Photoaufnahmen eignet.

Tauchplan
Besuchen Sie den nördlichen Erg und auch die Westseite des Sandareals. Dort halten sich viele Meerbarben auf.

Meeresbedingungen
Die See ist ruhig. Strömungen sind hingegen häufig und stark ausgeprägt anzutreffen

Unterwasserleben
Schildkröten, große Kugelfische, Meerbarbenschulen, Arabischer und Imperator Kaiserfisch, Nacktschnecken, Langusten und eine Vielzahl von Riffischen.


Hamda

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Hamda (Na Hamda, Umm Dom, Hamata, Stone Beach)

Hamda befindet sich an der Nordostseite von Giftun Kebir. Es liegt unterhalb einer Reihe von Felsen gegenüber eines weissen Kieselstrandes. Hamda ist ein kleines Plateau, das auf 15 bis 35m Tiefe abfällt. An seinen Aussenseiten fällt das Plateau schnell auf große Tiefe ab; an den beiden Enden geht das Plateau in einer Steilwand über, die auf 50m Tiefe abfällt.

Tauchplan
Halten Sie Ausschau nach einer großen, grünen und gewundenen Kraterkoralle. Von ihr aus nach Norden schwimmend, kommen sie in die Nähe zweier grösserer Sandareale auf 15 und 18m Tiefe. Die Steilwand fängt nicht weit davon an. Es lohnt sich einen Blick den Hang entlang, hinunter und ins Blauwasser hinaus zu werfen. Auf dem Rückweg sollten Sie in den flachen Bereich von 3 bis 4m Tiefe aufsteigen.

Meeresbedingungen
Bei Wind aus Norden oder Nordost ist Hamda Seegang ausgesetzt. Strömungen sind im allgemeinen vernachlässigbar.

Unterwasserleben
Im freien Wasser über dem Plateau befinden sich große Schulen von blauen Füsilieren, Rotzahn
drückerfischen, einzelnen Thunfischen, sowie Schnappern und Nasendoktorfischen. Auf dem Plateau selbst können sie Muränen, Drachenköpfe, Barrakudas, manchmal sogar Haie und Schildkröten beobachten. Viele Fische warten hier an einer der unzähligen Putzerstationen mit offenem Mail auf einen Putzerlippfisch. Hier wurden sogar schon mehrfach Wailhaie gesichtet.


Fanous West

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Fanous West

Am westlichen Ende des Fanous Reef führt ein schmaler „Fossma“ oder Kanal durch die Riffwand zu einer Lagune in 9m und einem Korallengarten auf 12 bis 14m Tiefe. In diesem Garten befinden sich zwei grössere Ergs und viele vorgelagerte Korallentürme.

Tauchplan
Bei starker Strömung empfiehlt sich ein Strömungstauchgang, der nördlich der Ergs beginnt und zu den Booten in der Fossma zurückführt.
Bei normaler Strömung beginnen Sie den Tauchgang an der Anlegestelle (Fossma) in 4m Tiefe. Durchschwimmen Sie zügig die Lagune auf 9m und treffen Sie an der Ecke die Entscheidung entweder dem Riff weiter nach Nordosten zu folgen oder das Riff in Richtung eines Korallenkopfes zu verlassen. Er ist leicht erkennbar in ca. 20m Entfernung und führt von dort zum äußeren und sehr attraktiven Erg (ca. 50m Riffentfernung).

Meeresbedingungen
Innerhalb der " Fossma"  liegt das Boot bei jedem Wetter geschützt. Außerhalb, im Tauchrevier, verläuft eine Strömung von Nordosten nach Südwesten.

Unterwasserleben
Typisch sind Picassodrückerfische, Muränen, Schneeflockenmuränen, Kraken, Tintenfische, Falterfische und auch Schildkröten. Nachmittags kommen regelmäßig Delphine auf ihrem Weg von Norden nach Süden vorbei.


Fanous East

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Fanous East (Torfa el Fanous, Dolphin Reef, Dolphin Playground)

Fanous East [arab. „Riff mit Leuchtfeuer“] ist ein schmales Riffband um eine grosse Lagune herum in ca. 45 bis 60 Minuten Entfernung von Hurghada. Es befindet sich im Nordwesten von Giftun Kebir. An der Ostseite von Fanous East trennt ein Kanal das Riff vom Festland. Dort beginnt es zu einem Korallengarten abzufallen in dem drei Türme stehen.

Tauchplan
Wer die Strömung nutzen möchte, beginnt seinen Tauchgang beim Leuchtfeuer und lässt sich durch den Kanal zurücktreiben.
Andernfalls schwimmen Sie ca. 15m nach aussen zu Erg „A“ dann zum Korallengarten und anschließend zu Erg „B“. Bevor Sie zurückkehren können sie an der Ecke noch die Fächerkorallen antauchen.


Meeresbedingungen
Die Lagune ist bei jedem Wetter ruhig. Die Nordseite hingegen ist dem Wetter ausgesetzt. Hier teilt sich auch die Strömung und verläuft auf der Ost- und Westseite entlang des Riffs.

Unterwasserleben
Es ist nicht ungewöhnlich hier eine Schule von fünf oder sechs Delphinen anzutreffen. Schildkröten, Blaupunkt-, Adlerrochen, Makrelen und Barrakudas werden hin und wieder gesichtet. Aussergewöhnlich für diesen Ort sind Raritäten wie Flügelrossfische im Sand, Angelfische auf dem Erg und Sternengucker.



Shaab El Erg

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Shaab El Erg

Je nach Wetterbedingung dauert die Anfahrt zwischen 90 und 120 Minuten. Shaab El Erg ist ein weitläufiges Riff, in der Gestalt eines Hufeisens. Diese Formation öffnet sich nach Süden hin und gibt dort eine flache Lagune preis, die voller Ergs ist. Die ganze Lagune wird betaucht. Beliebt sind die nördliche Spitze, die östliche Wand oder die südwestliche Spitze - Gota Shaab el Erg. Zwischen dem großen Erg und dem Hauptriff verläuft ein kleiner Kanal; an der Süf- und Westseite ist ein großes sandiges Plateau mit unzähligen Türmchen und Korallenköpfen.

Tauchplan
Die Türmchen sind viel interessanter als das Hauptriff. Für Photographen dürften besonders die Korallenköpfe interessant sein. Sie sind nicht Teil der Illustration und befinden sich in südlicher Richtung auf 16m Tiefe.

Meeresbedingungen
Die Anfahrt ist lange und typischerweise etwas unruhiger. Einmal angekommen wird man mit sehr guten Ankerplätzen bei jedem Wetter belohnt. Strömungen sind in bei Gota nur schwach ausgeprägt.

Unterwasserleben
Delphine sind das ganze Jahr über in der Lagune zu sehen. Mantas sind zwischen Januar und März an der nördlichen Spitze zu beobachten. Auf dem Plateau, das Gota umgibt, findet man Drachenköpfe, Zackenbarsche, Schneeflockenmuränen, Blaupunktrochen und viele Drückerfische. Unter den Tischkorallen kann man ab und zu Weißspitzenriffhaie sehen. Im Sand findet man Kegelschnecken (!), Spitzkreiselschnecken und Seezungen. Am flachen Riff entlang tummeln sich Nasendoktorfische, Kaiserfische, Brassen und Schnapper.


Shaab Abu Nugar

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Shaab Abu Nugar

Etwa 60 bis 90 Minuten nördlich von Hurghada setzt sich Shaab Abu Nugar aus einem T-förmigen Riff im Westen und einem flachen Plateau mit vielen Ergs im Osten zusammen. Getaucht wird an den südöstlichsten Ergs (Shaab Iris), an den zwei grossen mittleren Ergs (Gota Abu Nugar) und an der Nordseite der Zunge, die vom Hauptriff nach Westen zeigt. Der Name Abu Nugar bedeutet wörtlich übersetzt „Vater der Teiche“ als Anspielung auf mehrere klare Lagunen im Riffdach.


Tauchplan
Interessant sind die flachen Tauchgänge an den nahezu unberührten Riffen. Besonders zu empfehlen sind die drei Ergs nördlich der Zunge.

Meeresbedingungen
Die Anfahrt ist typischerweise etwas unruhiger. Einmal angekommen wird man mit sehr guten Ankerplätzen bei jedem Wetter belohnt. Strömungen sind in nur schwach ausgeprägt.

Unterwasserleben
Das Riff setzt sich zusammen aus einer großen Vielfalt von Hartkorallen: Tisch-, Hirnkorallen und andere Arten. Das Fischleben ist gewöhnlich; Feilen-, Papageien- und Nasendoktorfische sind hervorzuheben.

 

 

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El Fanadir

El Fanadir ist ein schmales, langgezogenes Riff ein wenig nördlich von Hurghada. Betaucht werden kann es am südlichen Ende, an der Ostseite oder, bei gutem Wetter, am nördlichen Ende. Die Illustration zeigt die Ostseite, welche sehr beliebt ist, weil sie guten Schutz vor Wettereinflüssen bietet. Vier flache, felsige Inseln kennzeichnen das Gebiet. Eine flache Hartkorallenwand fällt (in einem Winkel von ca. 60°) auf einen sandigen Sims bei 12m ab. Dieser Sims ist etwa 50m breit und wird nach Norden hin schmaler. Bei 20 bis 25m beginnt er auf größere Tiefe abzufallen.

Tauchplan
Der Steilabfall ist sandig ohne Korallen und wenig attraktiv. Es empfiehlt sich, auf dem Hinweg im flachen Bereich von 12 bis 15m und 3 bis 4m auf dem Rückweg zu tauchen. Gerade nördlich der Inseln gibt es einen kleinen und sehr photogenen Korallenkopf auf 14m Tiefe. Dort findet man Glasfische, Kardinalsfische, Weichkorallen und vieles mehr wie z.B. einen einen dort ansässigen Steinfisch. Nur 100m weiter nördlich befinden sich einige sehr eindrucksvolle Fächerkorallen.

Meeresbedingungen
Strömungen kommen von Norden und sind normalerweise schwach. Das südliche Ende und die Ostseite sind von nördlichen oder nordwestlichen Winden geschützt. Die meiste Zeit lieg man hier gut.


Unterwasserleben
Das Revier ist voller Seenadeln und damit die ideale Nahrungsquelle für Steinfische, Drachenköpfe und falsche Steinfische, die hier ebenso reichlich vorkommen. Nahe der Oberfläche wimmelt es von Silberrücken. Hin und wieder lassen sich kleine Schwärme von Thunfischen oder Makrelen beim Jagen beobachten.


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Shaab Ishta

Shaab Ishta ist 45 bis 60 Minuten von Hurghada entfernt. Es setzt sich aus zwei Ergs, ein kleinerer im Norden und ein größerer, kleeblattförmiger im Süden, zusammen. Auf einer Tiefe von 9 bis 12m ist Shaab Ishta [arab: Sahne (hier: erste Sahne!)] umgeben von Seegrasfeldern.

Tauchplan
Shaab Ishta ist eine kleine Tauchstelle und deshalb ist es leicht möglich, die Ergs während eines Tauchgangs zwei mal in Achtform zu umrunden.

Meeresbedingungen
Die See ist meist ruhig und die Strömungen sind, außer im Kanal zwischen den Ergs, schwach.

Unterwasserleben
I
m Seegras halten Sie Ausschau nach Rotfeuerfischgruppen, Stachelrochen, Schildkröten, Seepferdchen und Geisterpfeifenfischen. Im Kanal zwischen den Ergs stehen Süsslippen, Meerbarben und Schnapper in der Strömung. Auf den Geröllhalden finden sich Steinfische, Drachenköpfe und Krokodilsfische ein. Es gibt hier eine kleine Höhle, in der Nachts eine Schildkröte Unterschlupf findet. Ein großer Malabar Zackenbarsch patrouilliert im Revier.



 

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Shaab Petra

Nur 45 Minuten von Hurghada entfernt erheben sich zwei Ergs aus dem 8m tiefen Sandboden. Sie liegen in einer Ost-West-Achse und sind etwa 50m voneinander entfernt. Östlich der Ergs ist ein kleiner, besonders schöner Korallenkopf.

Tauchplan
Verbringen sie die Zeit rund um den östlichen Erg und den Korallenkopf. Letzterer weißt eine schier unglaubliche Anzahl an Lebewesen auf.

Meeresbedingungen
Normalerweise ist der Platz ruhig. Eine schwache Strömung zieht von Nordosten nach Nordwesten.

Unterwasserleben
Der Korallenkopf hat einige größere Löcher in die Glasfische und Beilbauchfische einkehren. Über dem Korallenkopf finden Sie einen Schwarm Silberrücken und kleine Meerbarben. Goldflecken- und Blauflossenmakrelen jagen um sie herum. Die Ergs sind weniger ereignisreich und bieten einige größere Höhlen in denen sich Soldatenfische, Kardinalsfische und Husare aufhalten.


Ras Disha

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Ras Disha

Etwa 90 Minuten südlich von Hurghada an der Küste gelegen, befindet sich eine weite Bucht in deren Mitte eine Insel (Abu Haschish) liegt. Diese Bucht ist im Norden begrenzt durch eine Landzunge, die Ras Disha genannt wird. Ras Disha setzt sich aus einem sandigen Plateau und einem Steilabfall, hinter dem Leuchtfeuer nach Norden hin, zusammen. Drei Ergs liegen südlich des Riffs.

Tauchplan
Das Hauptriff ist weitestgehend abgestorben und deshalb nicht besonders attraktiv. Die beste Route rund um die Ergs, die sich bei 10 bis 12m aus dem sandigen Grund erheben. Der nördlichste Erg verfügt über eine Grotte mit vielen Glasfischen.

Meeresbedingungen
Die Tauchstelle ist gut geschützt vor Seegang und Strömungen. Diese kommen vorwiegend aus Norden.

Unterwasserleben
An den Ergs sind wegen der Glasfische auch die typischen Jäger von Glasfischen vorhanden: Makrelen, Rotfeuerfische und Rotmaulzackenbarsche. Es gibt auch sehr viele Bodenbewohner wie Krokodilsfische, Seezungen Steinfische, Filament Teufelsfische, Blaupunktrochen und Sandflöhe. Es wird immer wieder berichtet, das an der nördlichen Steilwand ein Riffhai sein zuhause haben soll. Zwischen den Ergs finden sich Barrakudaschulen.



Abu Haschish

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Abu Haschish

Abu Haschish ist eine Insel inmitten der weiten Bucht etwa 90 Minuten nördlich von Hurghada. Die Insel hat ihren Namen, weil sie früher als Landestation von Drogenschmugglern benutzt wurde. Südlich der Insel befindet sich eine 1km lange Riffzunge. Die Tauchstelle ist an ihrer südlichsten Stelle. Das Plateau, zwischen 15 und 22m tief, führt nach außen. Darüber hinaus gibt es eine steile und kahle Wand, die aussergewöhnlich gute Sichtweiten bietet. Innerhalb der Riffzunge befinden sich mehrere längliche Ergs.

Tauchplan
Verlassen Sie die Lagune durch den mit Tischkorallen bewachsenen Kanal, schwimmen Sie über dem Plateau zum Steilabfall und folgen Sie ihm nordwärts. Im 30m Bereich befinden sich ein paar sehr attraktive Höhlen. Kehren Sie entlang des Riffes zurück und beenden Sie den Tauchgang in der Lagunge rund um die Ergs.

Meeresbedingungen
Abu Haschish kann von Hurghada aus nur bei gutem Wetter angelaufen werden. Die Tauchstelle selbst ist gut geschützt. Strömungen kommen meist von Norden her und sind entlang des Steilabfalles am stärksten.

Unterwasserleben
Entlang der Steilwand gibt es Hochseefische wie Makrelen, Barrakudas, Weißspitzenriffhaie und manchmal Hammerhaie und Braune Stachelrochen. Auf dem Plateau halten sich Schildkröten, Blaupunktrochen, Spanische Tänzerinnen, Muränen und verschiedene Zackenbarsche auf. In der Lagune kann man Tintenfische und Baby Barrakudaschulen sehen.


Ben el Gebel

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Ben el Gebel (Shaab Torfa, Shaab Dorfa, Torfa el Shait)

Etwa 90 Minuten von Hurghada zwischen Giftun Soraya und Giftun Kebir liegt eine kleine Straße. Ein bogenförmiges Riff zieht sich an der Nordseite von Giftun Soraya entlang – dies ist Ben el Gebel [arab.: zwischen den Bergen]. Am Ende des Bogens bei fünf Ergs liegt die Tauchstelle.

Tauchplan
Durchschwimmen Sie den Kanal bei 8m Tiefe. Sie können einfach die drei nahegelegenen Ergs besuchen auf deren Nordseite prächtige Fächerkorallen gedeihen. Sportlichere Taucher schwimmen den am weitesten entfernten Erg an. Er wird selten angetaucht und bietet deshalb viele Fische. Seine Überhänge sind beeindruckend und umgeben von Glasfischen.
Es passiert immer wieder, das sich Taucher zu weit auf die Straße hinaus begeben und dort die Orientierung verlieren. Meist tauchen sie dann im benachbarten Gota Ben el Gebel oder Banana Reef auf. Der Rückweg ist dann meist lang und anstrengend.

Meeresbedingungen
Auch bei schlechtem Wetter ist die Lagune ruhig. Das ganze Gebiet ist immer wieder von Strömungen durchzogen.

Unterwasserleben
Picassodrückerfische, Kugelfische, Gelbklingennasendoktorfische, Napoleons und Schnapper bevölkern die Riffe. Goldfleckenmakrelen jagen die Glasfische unter den Überhängen. An der weiter entfernten Nordseite stehen Barrakudas und ab und zu kommen Weißspitzenriffhaie und Adlerrochen vorbei. Nahe dem Riff leben Anemonenfische in großen Gruppen.


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Banana Reef (Gota Ben el Gebel, Gota Torfa el Shait, Shaab Farasha)

Direkt an der Seite von Ben el Gebel in der Mitte der Strasse von Giftun liegt Banana Reef. Das Riff hat die Form eines Ypsilon und liegt auf flachem Grund mit 15m.

Tauchplan
Sie können vom Liegeplatz aus beide Seiten des Riffs betauchen. Der nordöstliche Punkt weist ein paar flache Höhlen auf. Auf der anderen Seite, am nordwestlichen Teil des Riffes liegt ein aussergewöhlich attraktiver Erg. Die Leeseite (Süden) des Riffes ist abgestorben und uninteressant.
Schwimmen Sie in Richtung des äusseren Riffes. An der Ecke gibt es einen fächerförmigen Felsen, der das zuhause einer Schule von Wimpelfischen ist. Von hier aus sollten Sie nach Westen vom Riff wegschwimmen. 20m entfernt befindet sich der Erg. Ein Überhang ragt an der Südseite über Korallenfragmente. Die Nordseite fällt leicht ab und ist ebenfalls mit violetten und purpurroten Weichkorallen bedeckt. Weiter entfernt finden Sie einen mit Fächerkorallen eingekleideten Felsen. Nach Norden hin fällt der Grund auf über 20m Tiefe ab.

Meeresbedingungen
Im Süden bei den Anlegebojen ist es ruhig und geschützt. Hier ist die Strömung oft recht stark. Bei schlechtem Wetter verschlechtert sich die Sicht unter Wasser beträchtlich, weil der Grund flach und sandig zugleich ist.

Unterwasserleben
Vorwiegend Wimpelfische, aber auch Straßenkehrer, Nasendoktorfische, Imperator Kaiserfische und Kugelfische. Im Frühjahr lassen sich Adlerrochen beobachten sowie vereinzelt Schildkröten und Weißspitzenriffhaie.

Elmina

El Mina

Unweit des Hafens von Hurghada, in östlicher Richtung, liegt seit ungefähr 1969 die El Mina. Ihr Bug befindet sich in 25m Tiefe und fällt von Süd-West nach Nord-Ost auf 32m Tiefe im Heckbereich ab. Komplett auf der Backbordseite, ist das Schiff auf steinigem Boden zu liegen gekommen.

Die El Mina ist Zeugnis der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Ägypten und Israel. Immer wieder mal wird versucht, die El Mina den Neugierigen als »Das israelische Torpedo« zu verkaufen und die Niederlage so in einen ruhmreichen Sieg zu verwandeln. Bei näherer Betrachtung lassen jedoch weder der ausgebrachte Heckanker an Steuerbordseite mit gut 100m Ankerkette auf erfolgte Kriegsmanöver schließen, noch die Aufbauten des Bootes diesen Schluss zu. Die El Mina war ein Minensuchboot; über Möglichkeiten zum Abfeuern von Torpedos hat sie nie verfügt.

Tauchplan
Die El Mina kann in aller Ruhe erkundet werden, denn das Revier ist gerade mal 60m lang. An der tiefsten Stelle beginnend, kann man an den Flugabwehrgeschützen klar erkennen, dass die El Mina nicht zur Passagierbeförderung bestimmt war. Über die Steuerbordseite nähert man sich der Explosionsstelle im Bugbereich. Hier ist der einzig empfehlenswerte Einstieg in die El Mina gegeben. Auf dem Vordeck befindet sich der Sockel eines Geschützes, das abgeschoren wurde.

Meeresbedingungen
So ruhig wie die See ist, so schlecht ist die Sicht. Aufgrund ihrer Bedeutung ist die El Mina trotzdem eine gute Schlechtwetter-Alternative zu den Wracks von Abu Nuhas. Zeitweise kann von Norden her starke Strömung auftreten, vor der das Wrack selbst unter Wasser guten Schutz bietet.

ACHTUNG
Rundherum um die El Mina verstreut befindet sich auf dem Meersgrund scharfe Munition! Berühren Sie diese unter keinem Umständen!

 

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Ghiannis D

Die Ghiannis D sank im April 1983 in zwei Wochen nachdem sie zuvor in zwei Teile zerbrochen war. Sie ist noch in sehr gutem Zustand und gehört nicht nur deshalb zu den besten Wracktauchgängen im Roten Meer. Die Ghiannis D findet man, indem man die Lagune durch den Kanal im Westen verlässt. Bewegt man sich nun in einem Abstand von ca. 50m zum Riff in nördlicher Richtung, kann man die Ghiannis D schon nach ca. 200m Fahrt von der Wasseroberfläche aus erkennen.

Tauchplan
In vieler Hinsicht interessant ist der Heckbereich der Ghiannis D, dessen tiefster Punkt sich in einer Tiefe von 28m auf Sandboden befindet. Das Heck selbst liegt in einem Winkel von ungefähr 45° auf der Backbordseite und bietet eine Fülle an Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten.

Meeresbedingungen
Die Strömung ist meist schwach. Aufgrund ihrer geschützten Lage kann die Ghianis D im Vergleich zu den anderen Wracks vor Ort fast bei jedem Wetter betaucht werden.

ACHTUNG
Die Schrägen und Winkel können, wenn man erst einmal in der Ghiannis drin ist, zu Irritationen in der Wahrnehmung führen! Sie können beispielsweise eine Treppe hinauftauchen, während Ihr Gleichgewichtssinn Ihnen erzählt, dass sie gerade abwärts tauchen. Ein Blick auf Ihre ausgeatmete Luft wird Ihnen zeigen wo sich Oben und Unten befinden!

Wenn Sie den Maschinenraum betauchen wollen, benötigen Sie eine Lampe. Reizvoll ist eine große Luftblase inmitten des Maschinenraums. Tauchen sie allerdings nicht (!) in ihr auf, um zu vermeiden, daß Ölrückstände aus dem Maschinenraum ihre Ausrüstung verschmutzen!

Auf dem Weg zum Bug befinden sich mit Weichkorallen überzogene Masten, Reling und andere Bootsgegenstände. Ein Stück weiter entfernt im Flachwasserbereich erreicht man den Bug. Hier kann man einen Sicherheitsstopp einlegen und gleichzeitig die Takelage und Masten betrachten.



The Carnatic

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Carnatic

Zwischen der Chrisola K und der Ghiannis D liegt die Carnatic. Im Jahr 1869 lief die Carnatic auf das Riff auf und sank nach einem Tag aufgrund des schlechten Wetters. Als Passagier- und Postschiff im Dienst der P&O Gesellschaft erzählt man sich, dass £ 8.000.- ihrer £ 40.000.- Sterling Goldfracht bis heute nicht geborgen worden sind. Das Schwesterschiff, die Pera Alma, erfuhr dasselbe Schicksal. Sie liegt heute am Riff von Musahjirah (Jemen) auf Grund.

Tauchplan
Die Carnatic liegt auf der Backbordseite in einem Winkel von 45° zum Riff auf 15 bis 30m Tiefe. In der Mitte auseinandergebrochen, sind Bug und Heckpartie intakt. Deren Decks sind mit der Zeit eingebrochen und sind nun umgeben von einem dichten Bewuchs aus Röhrenschwämmen, Weichkorallen und - vereinzelt - Tischkorallen.

Meeresbedingungen
Die Carnatic liegt in einer dem Wetter ausgesetzten Position nahe des Riffs. Hier brechen sich die Wellen und wenn das Wetter nicht ausgesprochen ruhig ist, muss die Carnatic vom Schluchboot aus betaucht werden. Es empfiehlt sich den Tauchgang an ihrem Bug auf 15m zu beginnen und zu beenden.



Die Fisch Galerie          Diving 16

Amphiprion Bicinctus Hawkfish Sea anemone
Angelfish Hurghada Star Smalltooth Grouper
Anthias Squamipinnis Imperial Shrimp Spanish Dancer Nudibranch
Bigeye Lion Fish Spine Porcupine Fish
Blackspotted Grunts Lizardfish, Common Stinging Coelenterata
Blacktip Grouper Masked Butterfly Fish Striped Butterflyfish
Bluespotted Grouper Metridiidae or Tropical Jelly Coelenterata Suez Fusilier
Blue Spotted Stringray Mimic Blenny Surgeonfish
Bristly Puffer Moray Eel Thorny Seahorse
Goatfish Parrotfish Tower Bar Anemone Fish
Coral Grouper Pygoplites Diacanthus Triggerfish
Great Turtle, or Chelonia Myades Sabre Squirrelfish Urchin
Giant Claim Scorpionfish

 


Nahaufnahme einer Muräne

Nahaufnahme einer Muräne

Süsslippenfische

Süsslippenfische

Papageifisch

Papageifisch

 

Maskenkugelfisch

Maskenkugelfisch

 

Husarenfisch

Husarenfisch

 

Maskenfalterfisch

Maskenfalterfisch


Titandrückerfisch

Titandrückerfisch

 

Clownsfisch

Clownsfisch

 

 

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